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Planungssicherstellungsgesetz geht in die zweite Verlängerung

Aktuell läuft das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG, seit Mai 2020 in Kraft) bis zum 31.12.2022 Es geht um formwahrende Alternativen für Verfahrensschritte in Planungs- und Genehmigungsverfahren – also auch und gerade um digitale Bürgerbeteiligung Übernahme in dauerhaftes Recht wird diskutiert, um Rechtssicherheit für alle Planungs- u. Genehmigungsverfahren zu erlangen Verlängerung zunächst bis zum 31.12.2023
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Datenerhebung zu Bauland – noch ist genug da

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat zusammen mit Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Autoren des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V. sowie dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. eine Erhebung zu Bauland- und Innenentwicklungspotenzialen veröffentlicht Repräsentative Stichprobe mit 692 Städten; Flächenpotenzial wird bundesweit auf knapp 100.000 Hektar beziffert; zwei Drittel könnten für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen Es ließen sich zwischen 900.000 und 2 Mio. Wohnungen realisieren; Anpassung der Städte an Klimawandel muss gewährleistet sein Kontinuierliches Flächen-Monitoring wird empfohlen, um immer wieder rasch nachjustieren zu können
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Bund will massiv in den sozialen Wohnungsbau investieren – Haushaltsgesetz 2022

Haushaltswoche im Deutschen Bundestag – Rekordetat 2022; neu: Einzelplan 25 im Haushaltsentwurf für das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) Insgesamt sind 4,93 Mrd. Euro Ausgaben eingeplant; 2022 sollen 750 Mio. Euro (2021: 400 Mio.) der Haushaltsmittel in den sozialen Wohnungsbau fließen (Ziel: 100.000 Wohnungen in diesem Segment) 1,7 Mrd. Euro werden für die kommenden Jahre dafür als sog. Verpflichtungsermächtigung eingestellt; eine Mrd. Euro sind ab 2023 für bisherige Förderprogramme vorgesehen In Summe entfallen 3,61 Mrd. Euro auf Investitionen und 1,17 Mrd. Euro als Zuschüsse und Zuweisungen (z.B. Baukindergeld, Wohngeld, Heizkostenzuschüsse etc.) Auch für altersgerechtes Wohnen werden Mittel (97 Mio. Euro) und Pilotprojekt für Holzbauweise/multifunktionale Gebäude (6,5 Mio. Euro) zur Verfügung gestellt Stadtentwicklung und Raumordnung erhalten 1,53 Mrd. Euro,…
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BMWK / KfW stoppen Förderung für energetisches Bauen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) hat am 24.012022 die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW gestoppt. Nicht betroffen vom Programmstopp ist die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzte BEG-Förderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung (u.a. Heizungstausch, etc.). Die Förderung für den Standard Effizienzhaus/gebäude 55 wäre Ende Januar planmäßig ausgelaufen. Begründet wird dieser Schritt mit einer “Antragsflut”, so dass mit Blick auf die “vorläufige Haushaltsführung” der Antrags- und Genehmigungsstopp erforderlich sei.
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Studie zu Bauwerksemissionen

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat in einer Studie 50 zertifizierte Gebäude untersucht: 46 Büro- u. vier Wohngebäude mit einer Brutto-Grundfläche zwischen 600 und 40.000 m² Bautypen: 3 Holz- bzw. Holzhybridgebäude, 25 Gebäude in Massivbauweise und 22 in Stahlbeton-Skelettbauweise Gut ein Drittel aller Treibhausgasemissionen eines Gebäudes entstehen vor dessen tatsächlicher Nutzung also bei der Baustoffherstellung und dem Bau selbst Größter Hebel zur Reduktion dieser “verbauten” CO₂-Emissionen liegt in der Bauweise, in der Nutzungsdauer der Baustoffe und in massigen Bauteilen wie z.B. Betondecken Decken fallen mit mehr als einem Drittel buchstäblich ins Gewicht, dann kommen Außenwände und danach die Gründung (Fundamente/Keller) Interessant für den Hochbau: Unter den Gebäuden mit den höchsten CO₂-Werten befinden sich sehr hohe Gebäude
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outPHit: Effiziente und serielle Bausanierung

Das EU-Projekt outPHit (“PH” steht für PassivHaus) soll Sanierungen vereinfachen und so zuverlässig hocheffiziente Gebäude realisieren; 17 Modellprojekte in der EU werden unterstützt Das Projekt wurde im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union aufgelegt Gebäudebereich muss effektiv zum Klimaschutz beitragen; konventionelle Sanierungen sollen effizienter werden Kernziel von outPHit: Serielle Sanierungen sollen mit vorgefertigten Bauteilen verbessert und deren Nutzen bekannter gemacht werden Das sind die Bündnis- bzw. Projektpartner: Passivhaus Institut (deutscher Ansprechpartner) International Passive House Association (iPHA) Klima-Bündnis, Ecoworks Energy Efficiency Center – EnEffect Foundation Hellenic Passive House Institute Neue Heimat Tirol Passief Bouwen PROPASSIF Lehrstuhl für Energieeffiziente Gebäude an der Universität Innsbruck VAND arquitectura
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Planen und Bauen nach alten Mustern? – BM`in Klara Geywitz im Interview

Ein vielbeachtetes Interview mit der neuen Bauministerin Klara Geywitz, SPD, bereitet den Boden für Fragen Ampel-Koalitionsvertrag sieht Bau von 400.000 Wohnungen, davon 100.000 mit Sozialbindung vor Baugrund: Potenziale fördern in kleinen Kommunen; Enteignung schafft keine Wohnungen Förderung für Mittelschichtsfamilien, damit sie sich den Traum vom Eigenheim leisten können Sozialbindung auf den Prüfstein; in Deutschland endet diese mit dem Ende des 10. Kalenderjahres nach Fertigstellung
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Ampel-Koalition: Was ist beim Planen und Bauen vorgesehen?

Die Überschrift lautet “Bauen und Wohnen” und ist im Kapitel IV. “Respekt, Chancen und soziale Sicherheit in der modernen Arbeitswelt” niedergeschrieben (ab S. 88 im Koalitionsvertrag) Planen, Bauen und Stadtentwicklung bekommen eigenes Ministerium Bauen/Wohnen/Mieten Bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig, barrierearm, innovativ und mit lebendigen öffentlichen Räumen; 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich gefördert; finanzielle Unterstützung des Bundes für den sozialen Wohnungsbau inklusive Soziale Eigenheimförderung fortführen und die Mittel erhöhen; „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ fortsetzen; neue Wohngemeinnützigkeit mit steuerlicher Förderung; dauerhafte Sozialbindung bezahlbaren Wohnraums; Struktur der etablierten Wohnungswirtschaft ergänzen; Bund-Länderprogramm für studentisches + junges Wohnen Bau-, Wohnkosten und Klimacheck; Kommunen sollen Potenzialflächenregister aufbauen; Fortsetzung Baukostensenkungskommission Aufwertung BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben): mehr Freiheiten, soll selbst investieren und Kredite aufnehmen, Konzentration von Planung, Bau…
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Bauministerkonferenz: Forderung nach Bauwende wird lauter

Bausektor verantwortet ca. 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen; für das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens müsste der gesamte dt. Gebäudebestand klimaneutral bzw. -positiv werden Musterbauordnung für die Länder (16 Landesbauordnungen in Dtl.) sollte Grundlage schaffen; ü 50 Prozent der Abfälle in Deutschland kommen aus dem Bausektor Sieben Punkte eines offenen Briefes vom Juli 2022, die in der Musterbauordnung verankert werden sollten: eigene Regelungen für das Bauen im Bestand + Förderung von Weiterbauen am Bestand Genehmigungspflicht für Abrissmaßnahmen sowie der verbindlichen Vorlage eines Rückbaukonzeptes Wegfall der Kfz-Stellplatzpflicht – ganzheitliche Quartiersmobilitätskonzepte fördern Schaffung qualitativ hochwertiger Stadt- u. Freiräume Einsatz von gebrauchten Bauteilen und nachwachsenden Rohstoffen in hohen Gebäudeklassen “Materialausweis” für späteren Rückbau Anforderungen an Typengenehmigungen erhöhen, damit Standards bei Energie und Nachhaltigkeit mit…
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Studie “Tiny House 2021” – Günstige Gegebenheiten für Bau- und Immobilienbranche

1. Marktstudie wurde von Livee, einer Plattform für innovatives Wohnen und Tiny House-Dienstleistungen, sowie dem Tiny House-Verband herausgegeben; Autoren sind Christian Brecht und Johannes Wagner Inhalte der Studie beruhen auf Desktop-Recherche (Suchanfragen im Web, regionale/lokale Berichterstattung, Vereinsmitgliedschaften etc.) und einer Umfrage mit zwei Dutzend Tiny House-Herstellern in der DACH-Region – insgesamt wurden 65 aus den Bereichen Tiny House on Wheels, Modulhaus und Minihaus befragt Analysiert wurden Marktpotenzial, Zielgruppe und deren Wünsche (Beweggründe für eine minimalistische Wohnform) sowie das Produkt Tiny House an sich Lt. Autoren werden Antworten gegeben auf die Fragen nach Anzahl von Marktteilnehmern, aktuelles Marktvolumen sowie Herausforderungen + Chancen für Hersteller/Branche Studienbewerbung spricht von 12 Schlüsselfaktoren, die für die zukünftige Marktentwicklung relevant sind Bewertungen auch für Finanzierungsbranche interessant;…
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Planen und Bauen in einer neuen Bundesregierung

Eine Ampel dürfte zumindest das von der SPD favorisierte zeitlich befristete Mietmoratorium durchsetzen Aus-/Umgestaltung Baulandmobilisierungsgesetz (mehr Bauland für den Wohnungsbau) bleibt Thema; Erbbau/Gemeinnützigkeit wahrscheinlich Stärkung der energetischen Sanierung entweder über direkte Steuerförderung (Ampel) oder Steueranreize (Jamaika) Mehr Tempo beim digitalen Planen und Bauen, um Effizienzen zu heben, Zeit und Kosten zu sparen ist politisch relativ unumstritten Wird es für alle Belange der Branche (Raumordnung, Verkehrsinfrastruktur, Wohnungsbau, Honorarordnung, Musterbauordnung etc.) einen zentralen Ansprechpartner in Form eines Bundesbauministeriums geben? Im Wahlkampf gibt es seitens der Parteien keine Aussage dazu. Bau- und Immobilienbranche muss sich auf neue Zuständige einstellen
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Baumaterialien werden knapp(er) und damit teurer

Lt. ifo-Institut vom 08.07.2021 leidet die Baubranche immer stärker unter fehlendem Material und damit einhergehend gestiegenen Einkaufspreisen Über 95 Prozent der Befragten geben diese Auskunft – betrachtet über die zurückliegenden drei Monate April, Mai und Juni Die Steigerung von Monat zu Monat ist beträchtlich: April = 23,9; Mai = 43,9; Juni = 50,4 Prozent, die im Hochbau diese Angaben machen; im Tiefbau ist es nicht ganz so dramatisch, die Angaben zu Lieferengpässen stiegen aber von April (2,9) auf 40,5 Prozent im Juni ebenfalls signifikant Insbesondere Schnitt-/Bauholz sowie erdölbasierte Baustoffe für Dämmung, Kanalisation und Fassaden sind von Engpässen betroffen
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Senkung der Kaufnebenkosten bei Erwerb von Wohneigentum gefordert

Antrag der FDP-Bundestagsfraktion mit dem Ziel die Kaufnebenkosten zu senken und den Erwerb von Wohneigentum zu stärken Bundesregierung wird aufgefordert, in Abstimmung mit den Bundesländern einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der das Gerichts- und Notarkostengesetz reformiert Nicht mehr der Wert der Immobilie, sondern der tatsächliche Aufwand für für Änderung/Löschung soll berücksichtigt werden Hauptkostentreibern der Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer und eventuell anfallende Maklerprovision; außerdem: Kosten für den Notar, für das Grundbuchamt und den Bauantrag Eintragung von Eigentümern bzw. bei Eigentumswohnungen die Eintragung des Sondereigentums oder der Anlegung der Wohnungs- oder Teileigentumsgrundbücher von 1,0 auf 0,5 Gebühr absenden; Eintragung einer Vormerkung begrenzt auf Wohnimmobilien von einer 0,5 auf eine 0,25 Gebühr mindern Aufwand Notar:in wg. Haftung größer; Eintragung Vormerkung immer gleich; durch elektronische Datenübermittlung sogar einfacher…
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Sanierungsoffensive für den Klimaschutz

Drei Organisationen – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und die Bundesarchitektenkammer (BAK) – fordern vier Sofortmaßnahmen auf Bundesebene; Adresse: neue Bundesregierung ab 2022 1 Million klimaneutral sanierte Gebäude – Rahmen bis 2025; dann jährlich diese Anzahl 1 Million individuelle Sanierungsfahrpläne – bis 2025 kostenfrei erarbeiten, dann loslegen 100 Prozent Transparenz – digitale Erfassung aller Bestandsgebäude, um Maßnahmen gezielter abzustimmen 100 Tage Zeit – für Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes und einer Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) Der Europäische Green Deal, die darin enthaltene Renovation Wave und das „Europäischen Bauhaus“ geben den Rahmen vor
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