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EU-Genehmigung für grüne Fernwärme in Deutschland

EU-Kommission genehmigt deutschen Förderplan für grüne Fernwärme, um Klimaziele insbesondere im Gebäudesektor zu erreichen 2,98 Mrd. Euro umfasst die Förderung; Fernwärme auf Basis von erneuerbaren Energieträgern und Abwärme Investitionsbeihilfen für: den Bau neuer Fernwärmesysteme, bei denen erneuerbare Energien und Abwärme einen Anteil von mindestens 75 Prozent ausmachen die Dekarbonisierung und Modernisierung bestehender Fernwärmesysteme für den Betrieb mit erneuerbaren Energieträgern und Abwärme Installation von Anlagen zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren und solarthermischen Quellen, Wärmepumpen und Wärmespeichern sowie die Einbindung von Abwärme in die Fernwärmesysteme Betriebsbeihilfen für die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen mittels Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen
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Neue Bilanzierungsindikatoren in der EPBD – Bedeutung der Gebäudeautomation

Richtlinie (RL) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD – veröffentlicht, am 15.12.2021, wir haben darüber berichtet) mit Blick auf die Gebäudeautomation (GA) weiter in der Diskussion; Verschärfung nach der 2018 verabschiedeten RL Wichtigste Änderungen: langfristige Sanierungsstrategien für den Gebäudebestand und Nutzung intelligenter Technologien durch Indikator für Intelligenzfähigkeit (SRI) sowie Maßnahmen zu Gebäudesteuerungs- und automatisationssystemen (Building Automation and Control Systems – BACS) GA-Systeme steuern den Energiebedarf, die Verbräuche, die hauseigene Energieeinspeisung z.B. von der Dach-PV-Anlage, den konkreten Wasserverbrauch und Wärmebedarf u.v.m. – Zugriff hat das Gebäude-Management via Cloud in Echtzeit lt. RL müssen Nichtwohngebäude in Europa, die eine Energie-Nennleistung von >290 kW haben mit bestimmten GA-Systemen ausgestattet werden; Ziel: Einsparung von ca. 14 Prozent Primärenergieeinsatz; Gebäude…
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Zukunft der Energieeffizienz-Förderung im Neubau

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Nach dem abrupten Stopp der Förderung im Januar soll eine Übergangsförderung ab dem 20.04.2022 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für den KfW40-Standard (EH40) einsetzen Laut Bundesregierung bestehe kein Rechtsanspruch; Einzelheiten werden aktuell noch ausgearbeitet und zügig veröffentlicht Insgesamt soll für Antragsteller bis Jahresende eine Mrd. Euro zur Verfügung stehen; ab 2023 soll dann das Programm “Klimafreundliches Bauen” greifen, das derzeit in Vorbereitung ist Fördersätze werden reduziert, keine Förderung mehr für Gasheizungen, nur Neubauten mit Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG) bekommen Zuschuss
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Großes Energie-Reformprojekt 2022, das Osterpaket

Bundeskabinett hat am 06.04.2022 ein Artikelgesetz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (BMWK) mit mehr als 500 Seiten zur Beschleunigung der sog. Energiewende verabschiedet; im Einzelnen sollen diese Gesetze novelliert werden: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG), Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) und weitere Gesetze und Verordnungen im Energierecht. Erneuerbare Energien liegen fortan im “überragenden öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit“ Ziel: 2035 soll der Strom in Deutschland nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien stammen; Ausbauziel 2030 = 80 Prozent
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Bund will massiv in den sozialen Wohnungsbau investieren – Haushaltsgesetz 2022

Haushaltswoche im Deutschen Bundestag – Rekordetat 2022; neu: Einzelplan 25 im Haushaltsentwurf für das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) Insgesamt sind 4,93 Mrd. Euro Ausgaben eingeplant; 2022 sollen 750 Mio. Euro (2021: 400 Mio.) der Haushaltsmittel in den sozialen Wohnungsbau fließen (Ziel: 100.000 Wohnungen in diesem Segment) 1,7 Mrd. Euro werden für die kommenden Jahre dafür als sog. Verpflichtungsermächtigung eingestellt; eine Mrd. Euro sind ab 2023 für bisherige Förderprogramme vorgesehen In Summe entfallen 3,61 Mrd. Euro auf Investitionen und 1,17 Mrd. Euro als Zuschüsse und Zuweisungen (z.B. Baukindergeld, Wohngeld, Heizkostenzuschüsse etc.) Auch für altersgerechtes Wohnen werden Mittel (97 Mio. Euro) und Pilotprojekt für Holzbauweise/multifunktionale Gebäude (6,5 Mio. Euro) zur Verfügung gestellt Stadtentwicklung und Raumordnung erhalten 1,53 Mrd. Euro,…
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Studie: Wärme-Management im Quartier

Zentrale Aussage der Untersuchung: Thermische Speicher lassen sich in Quartiersprojekten gut und wirtschaftlich integrieren Beleuchtung der Effizienzpotenziale, Hilfestellung bei Auswahl der Speicher (Kapazitäten) Studie untersucht verschiedene Speichertechnologien Energiespeichern kommt eine wichtige Rolle mit Blick auf die Dekarbonisierung des Wärmesektors zu; sie sind neben Erzeugung, Effizienz und Einsparung ein wichtiger Beitrag für die Energiewende Wichtige Funktion mit Blick auf die Sektorenkopplung: Strom, Wärme, Verkehr/Mobilität Flexibler Einsatz mit Blick auf erneuerbare Energien (Wärmenetze, Power2Heat) und damit positiv fürs Verteilnetz Auch unterschiedliche Anwendungsbereich werden untersucht: Gewerbe/ Industrie/ Handel Private Haushalte im Neubau und in der Bestandssanierung Außerdem von Bedeutung und in der Studie untersucht: Eingesetzte Materialien und deren Recyclingmöglichkeiten sowie die aktuellen rechtlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen
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BMWK / KfW stoppen Förderung für energetisches Bauen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) hat am 24.012022 die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW gestoppt. Nicht betroffen vom Programmstopp ist die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzte BEG-Förderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung (u.a. Heizungstausch, etc.). Die Förderung für den Standard Effizienzhaus/gebäude 55 wäre Ende Januar planmäßig ausgelaufen. Begründet wird dieser Schritt mit einer “Antragsflut”, so dass mit Blick auf die “vorläufige Haushaltsführung” der Antrags- und Genehmigungsstopp erforderlich sei.
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Studie zu Bauwerksemissionen

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat in einer Studie 50 zertifizierte Gebäude untersucht: 46 Büro- u. vier Wohngebäude mit einer Brutto-Grundfläche zwischen 600 und 40.000 m² Bautypen: 3 Holz- bzw. Holzhybridgebäude, 25 Gebäude in Massivbauweise und 22 in Stahlbeton-Skelettbauweise Gut ein Drittel aller Treibhausgasemissionen eines Gebäudes entstehen vor dessen tatsächlicher Nutzung also bei der Baustoffherstellung und dem Bau selbst Größter Hebel zur Reduktion dieser “verbauten” CO₂-Emissionen liegt in der Bauweise, in der Nutzungsdauer der Baustoffe und in massigen Bauteilen wie z.B. Betondecken Decken fallen mit mehr als einem Drittel buchstäblich ins Gewicht, dann kommen Außenwände und danach die Gründung (Fundamente/Keller) Interessant für den Hochbau: Unter den Gebäuden mit den höchsten CO₂-Werten befinden sich sehr hohe Gebäude
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Fraunhofer: “Minimal-invasive”, modulare und energieeffiziente Sanierung für ältere Bestandsbauten

Das Institut für Bauphysik IBP und das Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE von Fraunhofer entwickeln eine Modulfassade mit integrierter Anlagentechnik Die Fassadenmodule sollen regenerative Energie erzeugen und die dahinter liegenden Räume heizen, kühlen und lüften Dafür gibt es in jedem Modul eine PV-Anlage zur Stromerzeugung, eine Wärmepumpe und eine dezentrale Lüftung Insbesondere in Skelettbauweise errichtete Gebäude (z.B. Schulen, Verwaltungs- und Bürogebäude aus den 1950-70er Jahren) sollen so energieeffizient saniert werden können
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outPHit: Effiziente und serielle Bausanierung

Das EU-Projekt outPHit (“PH” steht für PassivHaus) soll Sanierungen vereinfachen und so zuverlässig hocheffiziente Gebäude realisieren; 17 Modellprojekte in der EU werden unterstützt Das Projekt wurde im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union aufgelegt Gebäudebereich muss effektiv zum Klimaschutz beitragen; konventionelle Sanierungen sollen effizienter werden Kernziel von outPHit: Serielle Sanierungen sollen mit vorgefertigten Bauteilen verbessert und deren Nutzen bekannter gemacht werden Das sind die Bündnis- bzw. Projektpartner: Passivhaus Institut (deutscher Ansprechpartner) International Passive House Association (iPHA) Klima-Bündnis, Ecoworks Energy Efficiency Center – EnEffect Foundation Hellenic Passive House Institute Neue Heimat Tirol Passief Bouwen PROPASSIF Lehrstuhl für Energieeffiziente Gebäude an der Universität Innsbruck VAND arquitectura
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EU-Kommission: Gesetzespaket für die Gebäudeenergieeffizienz

Gesetzgebungsvorhaben steht im Zusammenhang mit dem New Green Deal und dem Programm “Fit for 55“; enthält neue Vorschläge zur Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich Ziel: Gebäudebestand der EU bis 2050 dekarbonisieren; Rate der energetischen Renovierung in der gesamten EU erhöhen Konzentration auf diejenigen Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz; Vorrang für die kosteneffizientesten Renovierungen >85% der heutigen Gebäude werden im Jahr 2050 noch stehen – Zeitpunkt, zu dem die EU Klimaneutralität anstrebt Gesetzespaket will rascher den öffentlichen Sektor in die Pflicht nehmen; Mindestnormen-Vorgabe: 15 Prozent des Gebäudebestands mit den schlechtesten Werten in jedem Mitgliedstaat bis 2027 Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises wird auf Gebäude ausgedehnt, die einer größeren Renovierung unterzogen werden Bis 2025 müssen alle Ausweise auf einer harmonisierten Skala von A bis…
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Solarwirtschaft bewertet Ampel-Koalitionsvertrag

Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) hat sich verschiedene Aspekte des Ampel-Koalitionsvertrages mit Blick auf die Erzeugung von Energie aus Sonnenkraft angeschaut und bewertet Im einzelnen sind das: allgem. Klimaschutzziele, Ausbau Photovoltaik (PV), EEG-Umlage, PV in der Freifläche, Steuer- u. Abgabensystem, Verteilnetze, Solarthermie, Solarpflicht, Speicher und Mobilität Klimaschutzziele grs. gut, aber zu vage formuliert; es fehlen konkrete Maßnahmen zu Vergütung, Zertifizierungen, Ausschreibungen etc. Ausbau der Photovoltaik auf „ca. 200 GW“ – von derzeit 60 GW; konkreter, jährlicher Ausbaupfad mit Zielkorridoren nicht benannt EEG-Umlage (Gebühr die jeder Verbraucher für den Ausbau der Erneuerbaren bezahlt) soll Ende 2022 auslaufen; generell ambitioniert, für den Eigenverbrauch aber schon lange als Motivation gefordert PV in freier Fläche (u.a. Agri- u. Floating-PV) geht nur mit raschen Genehmigungsverfahren; im…
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Förderstopp für Effizienzhaus/-gebäude 55 verfrüht

Anfang November 2021 kündigt das Bundeswirtschaftsministerium das Auslaufen der KfW-Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 (EH 55) zum 31.01.2022 an Fördergelder sollen fortan (ab 01.02.2022) nur noch in einen höheren Standard (z.B. EH 40) fließen; je niedriger die Zahl, desto höher der Effizienzstandard; im GEG soll das aber erst ab 2025 umgesetzt werden Koalitionsvereinbarung: “Wir werden im GEG die Neubau-Standards zum 1. Januar 2025 an den KfW-EH 40 angeglichen” Bundesingenieurkammer u.a. fordert, den Standard erst mit geplanter Änderung des Gebäudeenergiegesetzes anzupassen (siehe hierzu Beitrag über geea-Forderungen “klimaneutraler Gebäudesektor”) Ampel-Koalitionsvertrag sieht vor, ab dem 01.02. die Förderprogramme auf den Energieverbrauch bzw. die Treibhausgasemissionen pro qm Wohnfläche zu fokussieren Zweifache Kritik: EH 55 hätte jetzt noch gute Wirkungen bis 2025 erzielt (Planungssicherheit) und…
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Ampel-Koalitionsvertrag zu Energie und Klima – was kommt, was bleibt?

Ampel-Koalitionsvertrag zu den Themen Energie und Klima, Seiten 54 – 65, Kapitel III. “Klimaschutz in einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft”, Unterkapitel “Klima, Energie, Transformation” Aufgliederung in verschiedene Bereiche: Klima/Klimaschutz, Energiegewinnung u. -verteilung, Umbau der Wirtschaft Klimaschutz: Bekenntnis zum 1,5-Grad-Pfad des Pariser Abkommens von 2015; Potenziale auf allen staatlichen Ebenen heben Klimaneutralität soll kosteneffizient und technologieoffen bis 2045 erreicht werden; Unterstützung “Fit for 55”-Programm der EU; Sofortprogramm bis Ende 2022 Alle Sektoren – Verkehr, Planen/Bauen/Wohnen, Stromerzeugung, Industrie, Landwirtschaft – müssen Beitrag leisten; Klimaschutz wird Querschnittsaufgabe; alle Ressorts werden zur Prüfung der Klimaverträglichkeit von Gesetzen verpflichtet; Ziel: Vermeidung des Kaufs von EU-Emissionshandels-Zertifikaten Klimabildung stärken; Klimaaußenpolitik: G7-Präsidentschaft 2022 für Klimapartnerschaften und Klimaclub nutzen; globales Emissionshandelssystem, das mittelfristig zu einem einheitlichen CO2-Preis führt; 100 Milliarden US-Dollar…
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