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Studie: Wo energetische Sanierung von Gebäuden viel bringt

Öko-Institut-Studie zeigt, dass Sanierung von energetisch ineffizienten Ein- und Zweifamilienhäuser einkommensschwache Haushalte vor Energiearmut schützt “Worst Performing Buildings” sind auch die Kategorie, die seitens der EU-Kommission Sanierungsvorrang haben sollten 45 Prozent der rund 1,5 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen Menschen im untersten Einkommensdrittel leben, haben hohen Sanierungsbedarf Menschen mit geringem Einkommen geben zehn Prozent ihres Einkommens für Energie aus, Menschen mit hohem Einkommen nur etwa zwei Prozent Förderung der Haushalte mit höchstem Energieverbrauch bis zu 80 Prozent würde lt. Studie etwa 3,6 bis 6,5 Mrd. Euro/Jahr kosten Vergleichseinordnung der Studienautor:innen: Sechs Mrd. Euro der Gebäude-Förderung im Neubau seien in den vergangenen Jahren für längst etablierte Baustandards ausgegeben worden
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Gebäudeenergie setzt hauptsächlich auf Wärmetechnologie, weniger auf Wärmeschutz

Das am 07.07.2022 im Bundestag und am 08.07.2022 im Bundesrat verabschiedete “Osterpaket” (wir haben im Bereich Energie/Klima berichtet) hat auch die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit sich gebracht Gegenstand ist darin nicht nur ein höherer Standard bei Wärmetechnologien (Erneuerbare als Primärenergie, keine fossilen Heizungen langfristig, eigener Solarstrom darf in Abzug gebracht werden u.a.), sondern auch der Wärmeschutz Wärmeschutz bleibt aber an sich wie er ist: Ein verschärfter Wärmeschutz auf Energieeffizienzhaus 55 (EH-55), wie noch im Entwurf von Ende April kommt so nicht zum 01.01.2023 Mindeststandard für Neubauten ab 2023 orientiert also nicht mehr am ausgelaufenen BEG-Förderstandard EH-55, sondern am zulässigen Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes (BEG = Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude)
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Neue Bilanzierungsindikatoren in der EPBD – Bedeutung der Gebäudeautomation

Richtlinie (RL) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD – veröffentlicht, am 15.12.2021, wir haben darüber berichtet) mit Blick auf die Gebäudeautomation (GA) weiter in der Diskussion; Verschärfung nach der 2018 verabschiedeten RL Wichtigste Änderungen: langfristige Sanierungsstrategien für den Gebäudebestand und Nutzung intelligenter Technologien durch Indikator für Intelligenzfähigkeit (SRI) sowie Maßnahmen zu Gebäudesteuerungs- und automatisationssystemen (Building Automation and Control Systems – BACS) GA-Systeme steuern den Energiebedarf, die Verbräuche, die hauseigene Energieeinspeisung z.B. von der Dach-PV-Anlage, den konkreten Wasserverbrauch und Wärmebedarf u.v.m. – Zugriff hat das Gebäude-Management via Cloud in Echtzeit lt. RL müssen Nichtwohngebäude in Europa, die eine Energie-Nennleistung von >290 kW haben mit bestimmten GA-Systemen ausgestattet werden; Ziel: Einsparung von ca. 14 Prozent Primärenergieeinsatz; Gebäude…
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Zukunft der Energieeffizienz-Förderung im Neubau

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Nach dem abrupten Stopp der Förderung im Januar soll eine Übergangsförderung ab dem 20.04.2022 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für den KfW40-Standard (EH40) einsetzen Laut Bundesregierung bestehe kein Rechtsanspruch; Einzelheiten werden aktuell noch ausgearbeitet und zügig veröffentlicht Insgesamt soll für Antragsteller bis Jahresende eine Mrd. Euro zur Verfügung stehen; ab 2023 soll dann das Programm “Klimafreundliches Bauen” greifen, das derzeit in Vorbereitung ist Fördersätze werden reduziert, keine Förderung mehr für Gasheizungen, nur Neubauten mit Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG) bekommen Zuschuss
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Studie: Weiterhin großer digitaler Nachholbedarf am Bau

Die Wirt­schafts­prü­fungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hat im Dezember eine Branchenstudie zum Thema Digitalisierung der Baubranche veröffentlicht Betrachtung ist auch vor dem Hintergrund möglicher Corona-Pandemie-Auswirkungen durchgeführt worden; hier gibt es eine gute Nachricht: 75 Prozent der Unternehmen berichten, dass sie wenige oder gar keine Auswirkungen zu verzeichnen haben In allen Branchen wird darüber diskutiert, ob Corona der Digitalisierung Vorschub geleistet hat/leistet oder nicht – PWC kommt für die Baubranche zu dem Schluss: eher nicht Lücke zwischen gesehenen Potenzialen und eigenen Kompetenzen in diesen Bereichen (z.B. Cloud-Technologien/openBIM, Digital Twin, Building Lifecycles) ist offenbar noch sehr groß Größte Herausforderung 2021 für die Bauindustrie: Lieferkettenengpässe (Verzögerungen/Probleme) – 92 Prozent der befragten Unternehmen gaben das an; 2020 lag der Wert bei 59 Prozent Interne…
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Roboter in der Baubranche – Whitepaper von ABB

Whitepaper von ABB Robotics trägt den Titel „Building the future – how robotic automation can transform the construction industry” Trends wie Urbanisierung, Individualisierung, Fachkräftemangel sowie ambitionierte Klimaziele sind große Herausforderungen für die Bauindustrie Diese Bereich werden genauer adressiert: Herausforderungen für die Bauindustrie; was sind die Triebkräfte für den Wandel? Alternative Bautechniken machen immer mehr Fortschritte; warum jetzt automatisieren? Globale Betrachtungen des Einsatzes von Robotern im Bauwesen; Technologien + Möglichkeiten Szenario: Bau automatisieren wie den Automobilbau Ausrichtung der Konstruktion und Fertigung auf Roboterlösungen Spezifikationen für Roboterautomation am Bau; neue Zusammenarbeit in der Industrie Zusammenfassung
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Studie zu Bauwerksemissionen

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat in einer Studie 50 zertifizierte Gebäude untersucht: 46 Büro- u. vier Wohngebäude mit einer Brutto-Grundfläche zwischen 600 und 40.000 m² Bautypen: 3 Holz- bzw. Holzhybridgebäude, 25 Gebäude in Massivbauweise und 22 in Stahlbeton-Skelettbauweise Gut ein Drittel aller Treibhausgasemissionen eines Gebäudes entstehen vor dessen tatsächlicher Nutzung also bei der Baustoffherstellung und dem Bau selbst Größter Hebel zur Reduktion dieser “verbauten” CO₂-Emissionen liegt in der Bauweise, in der Nutzungsdauer der Baustoffe und in massigen Bauteilen wie z.B. Betondecken Decken fallen mit mehr als einem Drittel buchstäblich ins Gewicht, dann kommen Außenwände und danach die Gründung (Fundamente/Keller) Interessant für den Hochbau: Unter den Gebäuden mit den höchsten CO₂-Werten befinden sich sehr hohe Gebäude
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outPHit: Effiziente und serielle Bausanierung

Das EU-Projekt outPHit (“PH” steht für PassivHaus) soll Sanierungen vereinfachen und so zuverlässig hocheffiziente Gebäude realisieren; 17 Modellprojekte in der EU werden unterstützt Das Projekt wurde im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union aufgelegt Gebäudebereich muss effektiv zum Klimaschutz beitragen; konventionelle Sanierungen sollen effizienter werden Kernziel von outPHit: Serielle Sanierungen sollen mit vorgefertigten Bauteilen verbessert und deren Nutzen bekannter gemacht werden Das sind die Bündnis- bzw. Projektpartner: Passivhaus Institut (deutscher Ansprechpartner) International Passive House Association (iPHA) Klima-Bündnis, Ecoworks Energy Efficiency Center – EnEffect Foundation Hellenic Passive House Institute Neue Heimat Tirol Passief Bouwen PROPASSIF Lehrstuhl für Energieeffiziente Gebäude an der Universität Innsbruck VAND arquitectura
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EU-Kommission: Gesetzespaket für die Gebäudeenergieeffizienz

Gesetzgebungsvorhaben steht im Zusammenhang mit dem New Green Deal und dem Programm “Fit for 55“; enthält neue Vorschläge zur Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich Ziel: Gebäudebestand der EU bis 2050 dekarbonisieren; Rate der energetischen Renovierung in der gesamten EU erhöhen Konzentration auf diejenigen Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz; Vorrang für die kosteneffizientesten Renovierungen >85% der heutigen Gebäude werden im Jahr 2050 noch stehen – Zeitpunkt, zu dem die EU Klimaneutralität anstrebt Gesetzespaket will rascher den öffentlichen Sektor in die Pflicht nehmen; Mindestnormen-Vorgabe: 15 Prozent des Gebäudebestands mit den schlechtesten Werten in jedem Mitgliedstaat bis 2027 Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises wird auf Gebäude ausgedehnt, die einer größeren Renovierung unterzogen werden Bis 2025 müssen alle Ausweise auf einer harmonisierten Skala von A bis…
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Planen und Bauen nach alten Mustern? – BM`in Klara Geywitz im Interview

Ein vielbeachtetes Interview mit der neuen Bauministerin Klara Geywitz, SPD, bereitet den Boden für Fragen Ampel-Koalitionsvertrag sieht Bau von 400.000 Wohnungen, davon 100.000 mit Sozialbindung vor Baugrund: Potenziale fördern in kleinen Kommunen; Enteignung schafft keine Wohnungen Förderung für Mittelschichtsfamilien, damit sie sich den Traum vom Eigenheim leisten können Sozialbindung auf den Prüfstein; in Deutschland endet diese mit dem Ende des 10. Kalenderjahres nach Fertigstellung
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Förderstopp für Effizienzhaus/-gebäude 55 verfrüht

Anfang November 2021 kündigt das Bundeswirtschaftsministerium das Auslaufen der KfW-Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 (EH 55) zum 31.01.2022 an Fördergelder sollen fortan (ab 01.02.2022) nur noch in einen höheren Standard (z.B. EH 40) fließen; je niedriger die Zahl, desto höher der Effizienzstandard; im GEG soll das aber erst ab 2025 umgesetzt werden Koalitionsvereinbarung: “Wir werden im GEG die Neubau-Standards zum 1. Januar 2025 an den KfW-EH 40 angeglichen” Bundesingenieurkammer u.a. fordert, den Standard erst mit geplanter Änderung des Gebäudeenergiegesetzes anzupassen (siehe hierzu Beitrag über geea-Forderungen “klimaneutraler Gebäudesektor”) Ampel-Koalitionsvertrag sieht vor, ab dem 01.02. die Förderprogramme auf den Energieverbrauch bzw. die Treibhausgasemissionen pro qm Wohnfläche zu fokussieren Zweifache Kritik: EH 55 hätte jetzt noch gute Wirkungen bis 2025 erzielt (Planungssicherheit) und…
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Ampel-Koalition: Was ist beim Planen und Bauen vorgesehen?

Die Überschrift lautet “Bauen und Wohnen” und ist im Kapitel IV. “Respekt, Chancen und soziale Sicherheit in der modernen Arbeitswelt” niedergeschrieben (ab S. 88 im Koalitionsvertrag) Planen, Bauen und Stadtentwicklung bekommen eigenes Ministerium Bauen/Wohnen/Mieten Bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig, barrierearm, innovativ und mit lebendigen öffentlichen Räumen; 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich gefördert; finanzielle Unterstützung des Bundes für den sozialen Wohnungsbau inklusive Soziale Eigenheimförderung fortführen und die Mittel erhöhen; „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ fortsetzen; neue Wohngemeinnützigkeit mit steuerlicher Förderung; dauerhafte Sozialbindung bezahlbaren Wohnraums; Struktur der etablierten Wohnungswirtschaft ergänzen; Bund-Länderprogramm für studentisches + junges Wohnen Bau-, Wohnkosten und Klimacheck; Kommunen sollen Potenzialflächenregister aufbauen; Fortsetzung Baukostensenkungskommission Aufwertung BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben): mehr Freiheiten, soll selbst investieren und Kredite aufnehmen, Konzentration von Planung, Bau…
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Kommt das oft geforderte Bauministerium?

Planen + Bauen hat seit der Ära Kohl eine eher wechselvolle Geschichte: 1998 bis 2005 war das Thema Teil des „Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen” (BMVBW) 2005 bis 2013 war es Teil des „Bun­­des­­mi­nis­te­riums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung“ (BMVBS, aktuell noch BMVI) 2013 bis 2018 gehörte das Bauressort zum „Bundesministerium für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktor­sicher­heit” (BMUB) zuletzt bis aktuell ist Planen und Bauen im „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)“ beheimatet Viele Verbände und Unternehmen haben in den zurückliegenden Jahren ein eigenes Ministerium für den Planungs- u. Bausektor gefordert – auch der DAI (Verband Deutscher Architekten- u. Ingenieurvereine) Dieser Tage hört es sich so an, als plane die Ampelkoalition ein eigenes Ministerium für Bauen, Wohnen,…
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Bauministerkonferenz: Forderung nach Bauwende wird lauter

Bausektor verantwortet ca. 40 Prozent der gesamten CO2-Emissionen; für das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens müsste der gesamte dt. Gebäudebestand klimaneutral bzw. -positiv werden Musterbauordnung für die Länder (16 Landesbauordnungen in Dtl.) sollte Grundlage schaffen; ü 50 Prozent der Abfälle in Deutschland kommen aus dem Bausektor Sieben Punkte eines offenen Briefes vom Juli 2022, die in der Musterbauordnung verankert werden sollten: eigene Regelungen für das Bauen im Bestand + Förderung von Weiterbauen am Bestand Genehmigungspflicht für Abrissmaßnahmen sowie der verbindlichen Vorlage eines Rückbaukonzeptes Wegfall der Kfz-Stellplatzpflicht – ganzheitliche Quartiersmobilitätskonzepte fördern Schaffung qualitativ hochwertiger Stadt- u. Freiräume Einsatz von gebrauchten Bauteilen und nachwachsenden Rohstoffen in hohen Gebäudeklassen “Materialausweis” für späteren Rückbau Anforderungen an Typengenehmigungen erhöhen, damit Standards bei Energie und Nachhaltigkeit mit…
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