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Bauminister:innen: 141. Treffen in Berlin – Wohnungsmarkt ankurbeln

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Bauwirtschaft braucht staatliche Maßnahmen für Zielerreichung “mehr Wohnungen” Bauminister:innen kommen in Berlin zur 141. Sitzung zusammen; Vorsitz hat Baden-Württemberg; Thema u.a. “Bündnis für bezahlbares Wohnen” Positionspapier der Bau- u. Baustoffindustrie sowie des Handwerks adressiert Politik Baukapazitäten müssen erhalten werden Sanierungsquote erhöhen – auf zwei Prozent/Jahr Mittelhochlauf bei der sozialen Wohnraumförderung Sonderabschreibung für bezahlbare Mietwohnungen Wohnungseigentumsbildung u.a. mit auf eigenkapitalersetzende Darlehen steuerl. Freibetrag für Ersterwerber von selbstgenutztem Wohneigentum zusätzliche Förderinstrumente wie steuerliche Sanierungsförderung, BEG-Förderungsausbau, anschaffungsnah entstehende Kosten für energetische Modernisierungsmaßnahmen sofort berücksichtigungsfähig machen – auch bei >15 Prozent Kostenanteil Bewertung: Das Thema “bezahlbares Bauen und Wohnen” ist fast schon eine unendliche Geschichte. Am Ende spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle: Bauland vermehrt sich…
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Gebäudesanierung – Schlafender Riese Sozialwirtschaft

Art der Meldung + Relevanz: Medienbericht + großes Potenzial für die Bau-Sanierungs- und Energieeffizienzbranche Sozialwirtschaft in Deutschland: 185 Mrd. € Jahresumsatz, 5,3 Mio. Mitarbeitende, 5,3 Prozent-Anteil am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) Gesundheitswesen zeichnet für ca. 5 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich ca. 100.000 Gebäude der Sozialwirtschaft – vom Pflegeheim über die Sozialstation bis zum Krankenhaus – könnten einer internen Studie (liegt nicht vor) zufolge 70 Prozent ihres Stroms selbst produzieren weiteres Potenzial liegt im Fuhrpark aller Einrichtungen gemeinnützige Firmen dürfen nur wenig Rücklagen bilden für Klimainvestitionen es droht Aberkennung der Gemeinnützigkeit, wenn z.B. die PV-Anlage auf dem Dach überschüssigen Strom ins Netz einspeist und damit Geld verdient wird Bewertung: Nicht alle Bereiche der Wirtschaft und des Lebens werden prominent bzgl. ihres potenziellen…
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Studie: Wo energetische Sanierung von Gebäuden viel bringt

Art der Meldung + Relevanz: Kurzstudie + energetische Sanierung wird immer mehr zur sozialen Frage; Unternehmen können mit Bestandskonzepten punkten Öko-Institut-Studie zeigt, dass Sanierung von energetisch ineffizienten Ein- und Zweifamilienhäuser einkommensschwache Haushalte vor Energiearmut schützt “Worst Performing Buildings” sind auch die Kategorie, die seitens der EU-Kommission Sanierungsvorrang haben sollten 45 Prozent der rund 1,5 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen Menschen im untersten Einkommensdrittel leben, haben hohen Sanierungsbedarf Menschen mit geringem Einkommen geben zehn Prozent ihres Einkommens für Energie aus, Menschen mit hohem Einkommen nur etwa zwei Prozent Förderung der Haushalte mit höchstem Energieverbrauch bis zu 80 Prozent würde lt. Studie etwa 3,6 bis 6,5 Mrd. Euro/Jahr kosten Vergleichseinordnung der Studienautor:innen: Sechs Mrd. Euro der Gebäude-Förderung im Neubau seien in…
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Gebäudeenergie setzt hauptsächlich auf Wärmetechnologie, weniger auf Wärmeschutz

Art der Meldung + Relevanz: Gesetzgebung + Planer- u. Baubranche müssen sich gegen Wärmeindustrie politisch behaupten Das am 07.07.2022 im Bundestag und am 08.07.2022 im Bundesrat verabschiedete “Osterpaket” (wir haben im Bereich Energie/Klima berichtet) hat auch die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit sich gebracht Gegenstand ist darin nicht nur ein höherer Standard bei Wärmetechnologien (Erneuerbare als Primärenergie, keine fossilen Heizungen langfristig, eigener Solarstrom darf in Abzug gebracht werden u.a.), sondern auch der Wärmeschutz Wärmeschutz bleibt aber an sich wie er ist: Ein verschärfter Wärmeschutz auf Energieeffizienzhaus 55 (EH-55), wie noch im Entwurf von Ende April kommt so nicht zum 01.01.2023 Mindeststandard für Neubauten ab 2023 orientiert also nicht mehr am ausgelaufenen BEG-Förderstandard EH-55, sondern am zulässigen Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes (BEG…
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Neue Bilanzierungsindikatoren in der EPBD – Bedeutung der Gebäudeautomation

Art der Meldung + Relevanz: Gesetz-/Richtlinienentwurf + Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft muss Beitrag zur Gebäudeeffizienz leisten Richtlinie (RL) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD – veröffentlicht, am 15.12.2021, wir haben darüber berichtet) mit Blick auf die Gebäudeautomation (GA) weiter in der Diskussion; Verschärfung nach der 2018 verabschiedeten RL Wichtigste Änderungen: langfristige Sanierungsstrategien für den Gebäudebestand und Nutzung intelligenter Technologien durch Indikator für Intelligenzfähigkeit (SRI) sowie Maßnahmen zu Gebäudesteuerungs- und automatisationssystemen (Building Automation and Control Systems – BACS) GA-Systeme steuern den Energiebedarf, die Verbräuche, die hauseigene Energieeinspeisung z.B. von der Dach-PV-Anlage, den konkreten Wasserverbrauch und Wärmebedarf u.v.m. – Zugriff hat das Gebäude-Management via Cloud in Echtzeit lt. RL müssen Nichtwohngebäude in Europa, die eine Energie-Nennleistung…
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Zukunft der Energieeffizienz-Förderung im Neubau

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Bau- u. Heizungswirtschaft sowie Bauherren bekommen Übergangszeit Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Nach dem abrupten Stopp der Förderung im Januar soll eine Übergangsförderung ab dem 20.04.2022 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für den KfW40-Standard (EH40) einsetzen Laut Bundesregierung bestehe kein Rechtsanspruch; Einzelheiten werden aktuell noch ausgearbeitet und zügig veröffentlicht Insgesamt soll für Antragsteller bis Jahresende eine Mrd. Euro zur Verfügung stehen; ab 2023 soll dann das Programm “Klimafreundliches Bauen” greifen, das derzeit in Vorbereitung ist Fördersätze werden reduziert, keine Förderung mehr für Gasheizungen, nur Neubauten mit Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG) bekommen Zuschuss Bewertung: Nach dem Förderstopp im Januar, der bereits von der vorherigen Bundesregierung…
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Studie: Weiterhin großer digitaler Nachholbedarf am Bau

Art der Meldung + Relevanz: Studie + digitale Prozesse beim Planen und bauen gewinnen mit Blick auf den Bedarf und die Ressourcen-Effizienz weiter an Bedeutung Die Wirt­schafts­prü­fungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hat im Dezember eine Branchenstudie zum Thema Digitalisierung der Baubranche veröffentlicht Betrachtung ist auch vor dem Hintergrund möglicher Corona-Pandemie-Auswirkungen durchgeführt worden; hier gibt es eine gute Nachricht: 75 Prozent der Unternehmen berichten, dass sie wenige oder gar keine Auswirkungen zu verzeichnen haben In allen Branchen wird darüber diskutiert, ob Corona der Digitalisierung Vorschub geleistet hat/leistet oder nicht – PWC kommt für die Baubranche zu dem Schluss: eher nicht Lücke zwischen gesehenen Potenzialen und eigenen Kompetenzen in diesen Bereichen (z.B. Cloud-Technologien/openBIM, Digital Twin, Building Lifecycles) ist offenbar noch sehr groß…
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Roboter in der Baubranche – Whitepaper von ABB

Art der Meldung + Relevanz: Wirtschaft trifft Politik + Lösungen für das Spannungsfeld Fachkräftemangel, dringend benötigter Wohnraum, Klimaschutz, Sozialstandards am Bau Whitepaper von ABB Robotics trägt den Titel „Building the future – how robotic automation can transform the construction industry” Trends wie Urbanisierung, Individualisierung, Fachkräftemangel sowie ambitionierte Klimaziele sind große Herausforderungen für die Bauindustrie Diese Bereich werden genauer adressiert: Herausforderungen für die Bauindustrie; was sind die Triebkräfte für den Wandel? Alternative Bautechniken machen immer mehr Fortschritte; warum jetzt automatisieren? Globale Betrachtungen des Einsatzes von Robotern im Bauwesen; Technologien + Möglichkeiten Szenario: Bau automatisieren wie den Automobilbau Ausrichtung der Konstruktion und Fertigung auf Roboterlösungen Spezifikationen für Roboterautomation am Bau; neue Zusammenarbeit in der Industrie Zusammenfassung Bewertung: Das Planen und Bauen steht…
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Studie zu Bauwerksemissionen

Art der Meldung + Relevanz: Studie + Bauwerkstypen wirken sich unterschiedlich auf die Nachhaltigkeit aus; Bauschaffende und Bauindustrie brauchen weitere politische Anreize für “optimiertes Planen und Bauen” Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat in einer Studie 50 zertifizierte Gebäude untersucht: 46 Büro- u. vier Wohngebäude mit einer Brutto-Grundfläche zwischen 600 und 40.000 m² Bautypen: 3 Holz- bzw. Holzhybridgebäude, 25 Gebäude in Massivbauweise und 22 in Stahlbeton-Skelettbauweise Gut ein Drittel aller Treibhausgasemissionen eines Gebäudes entstehen vor dessen tatsächlicher Nutzung also bei der Baustoffherstellung und dem Bau selbst Größter Hebel zur Reduktion dieser “verbauten” CO₂-Emissionen liegt in der Bauweise, in der Nutzungsdauer der Baustoffe und in massigen Bauteilen wie z.B. Betondecken Decken fallen mit mehr als einem Drittel buchstäblich ins…
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outPHit: Effiziente und serielle Bausanierung

Art der Meldung + Relevanz: Wirtschaft reagiert auf Politik + Modellprojekte als Vorbild für weiteres Sanieren im Bestand; Bauindustrie und Rohstoffverarbeiter gefragt Das EU-Projekt outPHit (“PH” steht für PassivHaus) soll Sanierungen vereinfachen und so zuverlässig hocheffiziente Gebäude realisieren; 17 Modellprojekte in der EU werden unterstützt Das Projekt wurde im Rahmen des Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Union aufgelegt Gebäudebereich muss effektiv zum Klimaschutz beitragen; konventionelle Sanierungen sollen effizienter werden Kernziel von outPHit: Serielle Sanierungen sollen mit vorgefertigten Bauteilen verbessert und deren Nutzen bekannter gemacht werden Das sind die Bündnis- bzw. Projektpartner: Passivhaus Institut (deutscher Ansprechpartner) International Passive House Association (iPHA) Klima-Bündnis, Ecoworks Energy Efficiency Center – EnEffect Foundation Hellenic Passive House Institute Neue Heimat Tirol Passief Bouwen PROPASSIF…
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EU-Kommission: Gesetzespaket für die Gebäudeenergieeffizienz

Art der Meldung + Relevanz: Gesetzentwurf + EU macht Druck bei der Gebäudesanierung; öffentlicher Sektor soll vorangehen, Unternehmen brauchen Zugänge in die öffentliche Verwaltung Gesetzgebungsvorhaben steht im Zusammenhang mit dem New Green Deal und dem Programm “Fit for 55“; enthält neue Vorschläge zur Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich Ziel: Gebäudebestand der EU bis 2050 dekarbonisieren; Rate der energetischen Renovierung in der gesamten EU erhöhen Konzentration auf diejenigen Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz; Vorrang für die kosteneffizientesten Renovierungen >85% der heutigen Gebäude werden im Jahr 2050 noch stehen – Zeitpunkt, zu dem die EU Klimaneutralität anstrebt Gesetzespaket will rascher den öffentlichen Sektor in die Pflicht nehmen; Mindestnormen-Vorgabe: 15 Prozent des Gebäudebestands mit den schlechtesten Werten in jedem Mitgliedstaat bis 2027 Pflicht zur Vorlage…
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Planen und Bauen nach alten Mustern? – BM`in Klara Geywitz im Interview

Art der Meldung + Relevanz: politische Initiative/Interview + eine Reihe von Aussagen müssen von der Bauwirtschaft, aber auch von Bauherren gechallenged werden Ein vielbeachtetes Interview mit der neuen Bauministerin Klara Geywitz, SPD, bereitet den Boden für Fragen Ampel-Koalitionsvertrag sieht Bau von 400.000 Wohnungen, davon 100.000 mit Sozialbindung vor Baugrund: Potenziale fördern in kleinen Kommunen; Enteignung schafft keine Wohnungen Förderung für Mittelschichtsfamilien, damit sie sich den Traum vom Eigenheim leisten können Sozialbindung auf den Prüfstein; in Deutschland endet diese mit dem Ende des 10. Kalenderjahres nach Fertigstellung Bewertung: Das sich gründende Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat gewissermaßen die Würfelmachung der Kugel vor sich: Wohnraum schaffen (lassen), Bedingungen für gute Architektur herstellen, resiliente Städte planen und nicht zuletzt das Thema…
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Förderstopp für Effizienzhaus/-gebäude 55 verfrüht

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Regelung schafft Unsicherheit bei Bauschaffenden; kurzfristige Intervention ggf. sinnvoll Anfang November 2021 kündigt das Bundeswirtschaftsministerium das Auslaufen der KfW-Neubauförderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 (EH 55) zum 31.01.2022 an Fördergelder sollen fortan (ab 01.02.2022) nur noch in einen höheren Standard (z.B. EH 40) fließen; je niedriger die Zahl, desto höher der Effizienzstandard; im GEG soll das aber erst ab 2025 umgesetzt werden Koalitionsvereinbarung: “Wir werden im GEG die Neubau-Standards zum 1. Januar 2025 an den KfW-EH 40 angeglichen” Bundesingenieurkammer u.a. fordert, den Standard erst mit geplanter Änderung des Gebäudeenergiegesetzes anzupassen (siehe hierzu Beitrag über geea-Forderungen “klimaneutraler Gebäudesektor”) Ampel-Koalitionsvertrag sieht vor, ab dem 01.02. die Förderprogramme auf den Energieverbrauch bzw. die Treibhausgasemissionen pro qm…
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Ampel-Koalition: Was ist beim Planen und Bauen vorgesehen?

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + fünf Seiten, die die Politik der kommenden vier Jahre leiten sollen Die Überschrift lautet “Bauen und Wohnen” und ist im Kapitel IV. “Respekt, Chancen und soziale Sicherheit in der modernen Arbeitswelt” niedergeschrieben (ab S. 88 im Koalitionsvertrag) Planen, Bauen und Stadtentwicklung bekommen eigenes Ministerium Bauen/Wohnen/Mieten Bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig, barrierearm, innovativ und mit lebendigen öffentlichen Räumen; 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich gefördert; finanzielle Unterstützung des Bundes für den sozialen Wohnungsbau inklusive Soziale Eigenheimförderung fortführen und die Mittel erhöhen; „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ fortsetzen; neue Wohngemeinnützigkeit mit steuerlicher Förderung; dauerhafte Sozialbindung bezahlbaren Wohnraums; Struktur der etablierten Wohnungswirtschaft ergänzen; Bund-Länderprogramm für studentisches + junges Wohnen Bau-, Wohnkosten und Klimacheck; Kommunen sollen Potenzialflächenregister aufbauen;…
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