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“Osterpaket” für die Energiewende verabschiedet

“Osterpaket” war die erste große Gesetzgebungsankündigung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (wir haben ausführlich berichtet) Bundestagsausschuss für Klimaschutz und Energie hat am 06.07.2022 den Weg für drei Gesetze freigemacht: Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor Zweiten Gesetzes zur Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes und anderer Vorschriften Gesetzentwurf zur Erhöhung und Beschleunigung des Ausbaus von Windenergieanlagen an Land Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) – “zwei Prozent-Regel”; Zwischenziel auf 2027 verschoben und Re-Powering-Maßnahmen werden bevorzugt hinzu kam heute (Donnerstag) noch die Beratung des Bundesnaturschutzgesetzes, um Planungen zügiger umzusetzen wichtigstes Ziel: Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energien bis 2030 = 80 Prozent EEG-Umlage dauerhaft gestrichen; klimaneutrale Stromversorgung bis 2035 ebenfalls keine Zielvorgabe mehr Verabschiedung der Gesetze in 2./3. Lesung am 07.07.2022
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Ausbaupläne für Erneuerbare Energien: PV- und E-Mobilitätsbranche profitieren

Gesetzesentwurf der Bundesregierung will bis 2035 die komplette Stromversorgung Deutschlands mit Ökostrom abdecken (bislang war laut Koalitionsvertrag bis 2030 ein Anteil von 80 Prozent geplant) Neuregelung soll Deutschland auch unabhängiger von Energieimporten – vor allem aus Russland – machen 100 -110 GW Windkraft an Land werden im Entwurf bis 2030 anberaumt (bisher ist nur knapp der Hälfte errichtet) Auf dem Meer sind 30 GW an Leistung geplant (fast viermal so viel wie derzeit) – so steht es auch im Koa-Vertrag Die Leistung von Solaranlagen soll sich ebenfalls nahezu vervierfachen, auf 200 GW Ausschreibungsvolumen steigt für Freiflächenanlagen auf 9 GW und für Dachanlagen auf 1 GW bis 2027
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Agenda Solarthermie 2022: Verbände fordern deutlich mehr Solarwärme

Eine Reihe von Verbänden, Instituten und Solar-NGOs haben eine Agenda Solarthermie mit Forderungen/Vorschlägen für die angemessene Berücksichtigung der Solarwärme bei der Energiewende verfasst. Die Solarthermie sei die energieeffizienteste Technologie für die Wärmewende: Solarthermie erzeugt 100 Einheiten Nutzwärme mit nur einer Einheit Strom Keine Probleme durch Ökostrom-Lücke Weniger Importabhängigkeit von fossilen Wärmeträgern (Öl/Gas) Solarwärme kann preisstabil zur Verfügung gestellt werden Die Organisationen fordern daher die Umsetzung einiger konkreter Maßnahmen: Umsetzung großer Solarthermie-Projekte für Kommunen und Industrie und Förderung durch öffentliche Hand Erschließung siedlungsnaher Flächen durch Aufnahme der Solarthermie (neben Windkraft) ins Baugesetzbuch als privilegierte Planungsprojekte Verzicht auf die Erstellung von Transformationsplänen bei der Förderung von Solarthermie-Projekten unter der geplanten Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) Abschaffung der vorgesehenen einseitigen Belastungen für Solarthermie…
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GdW schlägt Alarm: Klima- und Wohnungsbauziele in Gefahr

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) warnt angesichts der beispiellosen Kostensteigerung bei Baustoffen vor Schwierigkeiten, Klima- u. Wohnungsbauziele zu erreichen. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 seien die Kosten für Baustoffe wie Holz oder Stahl noch nie so schnell gestiegen wie im vergangenen Jahr, so das Statistische Bundesamt in einer Stellungnahme vom 10.02.2022 mitteilt. GdW-Präsident Axel Gedaschko warnt, dass so Klimaschutz- und Wohnungsbauziele nicht erreicht werden könnten: “Die Baupreise explodieren, der Staat schraubt die Anforderungen an den Wohnungsbau immer weiter hoch und streicht gleichzeitig die Förderung zusammen. Damit startet die Bundesregierung eine Mission Impossible bei den Wohnungsbau- und Klimaschutzzielen”. Beispiele für Preissteigerungen ggü. Vorjahresdurchschnitt: Konstruktionsvollholz: 77,3 Prozent Dachlatten: 65,1 Prozent, Bauholz: 61,4 Prozent. Spanplatten: 23,0 Prozent Der…
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Studie: Wärme-Management im Quartier

Zentrale Aussage der Untersuchung: Thermische Speicher lassen sich in Quartiersprojekten gut und wirtschaftlich integrieren Beleuchtung der Effizienzpotenziale, Hilfestellung bei Auswahl der Speicher (Kapazitäten) Studie untersucht verschiedene Speichertechnologien Energiespeichern kommt eine wichtige Rolle mit Blick auf die Dekarbonisierung des Wärmesektors zu; sie sind neben Erzeugung, Effizienz und Einsparung ein wichtiger Beitrag für die Energiewende Wichtige Funktion mit Blick auf die Sektorenkopplung: Strom, Wärme, Verkehr/Mobilität Flexibler Einsatz mit Blick auf erneuerbare Energien (Wärmenetze, Power2Heat) und damit positiv fürs Verteilnetz Auch unterschiedliche Anwendungsbereich werden untersucht: Gewerbe/ Industrie/ Handel Private Haushalte im Neubau und in der Bestandssanierung Außerdem von Bedeutung und in der Studie untersucht: Eingesetzte Materialien und deren Recyclingmöglichkeiten sowie die aktuellen rechtlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen
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Fraunhofer: “Minimal-invasive”, modulare und energieeffiziente Sanierung für ältere Bestandsbauten

Das Institut für Bauphysik IBP und das Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE von Fraunhofer entwickeln eine Modulfassade mit integrierter Anlagentechnik Die Fassadenmodule sollen regenerative Energie erzeugen und die dahinter liegenden Räume heizen, kühlen und lüften Dafür gibt es in jedem Modul eine PV-Anlage zur Stromerzeugung, eine Wärmepumpe und eine dezentrale Lüftung Insbesondere in Skelettbauweise errichtete Gebäude (z.B. Schulen, Verwaltungs- und Bürogebäude aus den 1950-70er Jahren) sollen so energieeffizient saniert werden können
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H2Global: 900 Mio. für Wasserstoffprojekte vom BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) hatte kurz vor Weihnachten 900 Millionen Euro für das Förderinstrument H2Global freigegeben Ziel: Markthochlauf von grünem Wasserstoff befeuern, indem global Wasserstoff bzw. Wasserstoffderivate außerhalb der EU eingekauft und in der EU meistbietend verkauft werden (Doppelauktionsverfahren) Um die Dekarbonisierung von deutschen/EU-Unternehmen zu unterstützen, sollen diese Wasserstoff zentral von der H2Global-Stiftung (bzw. deren Tochter HINT.CO) beziehen können
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EU-Kommission gestaltet Taxonomie weiter aus

Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein politischer Prozess, bei dem alle Bereiche eine Rolle spielen; das Finanzsystem soll und muss einen entscheidenden Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität leisten Für Erdgas- und Kernkraftaktivitäten hat die EU-Kommission am 31.12.2021 einen Vorschlag innerhalb der EU-Taxonomie vorgelegt Die EU-Taxonomie listet Arten der Energieerzeugung auf, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, sich in Richtung Klimaneutralität zu bewegen Ziel ist es, Investoren und Anlegern mit Anreizen dazu zu bringen, Investitionen so zu tätigen, dass sie helfen, binnen der kommenden 30 Jahre klimaneutral zu werden Entscheidung löst europaweite Debatte darüber aus, inwieweit Erdgas und Kernkraft mittel- u. langfristig zum Klimaschutz beitragen Weiterer Ablauf: EU-Kommission will die ergänzende Rechtsverordnung noch im Januar 2022 annehmen; Parlament und Europäischer Rat haben dann vier Monate…
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Basisstandards für Nachhaltigkeitsberichterstattung kommen fortan aus Frankfurt

Am Rande der COP26 (Conference of Parties, 31.10.-13.11.2021) in Glasgow vergibt die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards; Nachfolge des 2000 gegründeten International Accounting Standards Committee – IASC) den Hauptsitz für das neu gegründete International Sustainability Standards Board (ISSB) nach Frankfurt/Main International Sustainability Standards Board (ISSB) ist neben dem International Accounting Standards Board (IASB) das zweit Standards setzende Gremium innerhalb der IFRS-Stiftung IRFS-Stiftung hatte festgestellt, dass ein dringender Bedarf an globalen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung besteht Bisherige freiwillige Standardsetzungsinitiativen wie die Value Reporting Foundation (VRF) und der Climate Disclosure Standards Board (CDSB) sollen im ISSB aufgehen IFRS-Stiftung hat auch Prototyp zur Klimaberichterstattung und einen Prototyp mit Vorgaben für die Angabe von nachhaltigkeitsbezogenen Finanzinformationen veröffentlicht Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat…
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Ampel-Koalitionsvertrag zu Energie und Klima – was kommt, was bleibt?

Ampel-Koalitionsvertrag zu den Themen Energie und Klima, Seiten 54 – 65, Kapitel III. “Klimaschutz in einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft”, Unterkapitel “Klima, Energie, Transformation” Aufgliederung in verschiedene Bereiche: Klima/Klimaschutz, Energiegewinnung u. -verteilung, Umbau der Wirtschaft Klimaschutz: Bekenntnis zum 1,5-Grad-Pfad des Pariser Abkommens von 2015; Potenziale auf allen staatlichen Ebenen heben Klimaneutralität soll kosteneffizient und technologieoffen bis 2045 erreicht werden; Unterstützung “Fit for 55”-Programm der EU; Sofortprogramm bis Ende 2022 Alle Sektoren – Verkehr, Planen/Bauen/Wohnen, Stromerzeugung, Industrie, Landwirtschaft – müssen Beitrag leisten; Klimaschutz wird Querschnittsaufgabe; alle Ressorts werden zur Prüfung der Klimaverträglichkeit von Gesetzen verpflichtet; Ziel: Vermeidung des Kaufs von EU-Emissionshandels-Zertifikaten Klimabildung stärken; Klimaaußenpolitik: G7-Präsidentschaft 2022 für Klimapartnerschaften und Klimaclub nutzen; globales Emissionshandelssystem, das mittelfristig zu einem einheitlichen CO2-Preis führt; 100 Milliarden US-Dollar…
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COP26: Die Klimaschutz-Strategien der EU

Auf der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow vertritt eine Delegation die Ziele des Europäischen Parlaments (EP) Mit im Gepäck: Das 2030-Ziel einer 55% Emissionsreduktion und das Maßnahmenpaket Fit for 55 Als wichtige Instrumente gelten eine einheitliche CO2-Bepreisung, ein Ende fossiler Subventionen und faire Klimafinanzierung
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Sondierungspapier: Solar-Dachpflicht nur ein Bruchteil des notwendigen Zubaus

Finales Sondierungspapier: Ampel-Parteien formulieren Vorhaben für mehr Klimaschutz und einen ambitionierteren Ausbau von Erneuerbaren Energien. Das Klimaschutzgesetz soll noch im Jahr 2022 weiterentwickelt werden, das wird auch den Gebäudebereich betreffen. Konkret soll eine Solaranlagenpflicht auf Dächern kommen – jedoch nur bei Neubauten. Angesichts ambitionierter Ausbauziele für Erneuerbare Energien scheint das Vorhaben zu kurz gegriffen. Kommende Koalitionsverhandlungen sollen Grundlinien weiter unterfüttern und konkretisieren.
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dena: Klima- und energiepolitische Empfehlungen an die neue Bundesregierung

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) stellt in ihrem Abschlussbericht “Aufbruch Klimaneutralität” vor, welche Technologiepfade aus heutiger Perspektive realistisch sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um diese bis 2045 in einem integrierten klimaneutralen Energiesystem in Deutschland zu realisieren. Konkrete Lösungssätze und CO2-Reduktionspfade für einzelne Sektoren (Bau, Verkehr, Industrie und Energieerzeugung) wurden analysiert und identifiziert Wasserstoff und Powerfuels werden zentrale Rolle im Wärmesektor zugewiesen. Verkehr: Nicht nur Strom, auch synthetische Gase müssen laut Studie bis 2045 sehr viel stärker zum Einsatz kommen.
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