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Europäisches Strommarktdesign beibehalten

Europäischer Rat der Energieminister:innen tagt heute (02.05.2022) in Brüssel; außerordentliches Treffen vor dem Hintergrund der Androhung Russlands Gaslieferungen nach Europa zu stoppen Bericht/Einschätzung der Europäischen Energie-Regulierungsbehörde ACER wurde am 29.04.2022 veröffentlicht; 13 konkrete Maßnahmen werden politischen Entscheidern für die Sicherung des zukünftigen Strommarktdesigns vorgeschlagen Ablehnung der Forderung, den Strompreis vom Gaspreis zu entkoppeln (u.a. Spanien und Frankreich haben das gefordert) Großhandelspreis für Strom an den europäischen Märkten ist von der teuersten benötigten Energiequelle bestimmt – ACER fordert, dass das auch bei “Ausreißern” wie aktuell dem Gas zukünftig so bleibt Grund: Bisherige Ausrichtung schafft Anreize für Investitionen in regenerative Energiequellen, wie in erster Linie Sonne und Windkraft
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Großes Energie-Reformprojekt 2022, das Osterpaket

Bundeskabinett hat am 06.04.2022 ein Artikelgesetz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (BMWK) mit mehr als 500 Seiten zur Beschleunigung der sog. Energiewende verabschiedet; im Einzelnen sollen diese Gesetze novelliert werden: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG), Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsnetz (NABEG) und weitere Gesetze und Verordnungen im Energierecht. Erneuerbare Energien liegen fortan im “überragenden öffentlichen Interesse und dienen der öffentlichen Sicherheit“ Ziel: 2035 soll der Strom in Deutschland nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien stammen; Ausbauziel 2030 = 80 Prozent
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Ampel-Koalitionsvertrag zu Energie und Klima – was kommt, was bleibt?

Ampel-Koalitionsvertrag zu den Themen Energie und Klima, Seiten 54 – 65, Kapitel III. “Klimaschutz in einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft”, Unterkapitel “Klima, Energie, Transformation” Aufgliederung in verschiedene Bereiche: Klima/Klimaschutz, Energiegewinnung u. -verteilung, Umbau der Wirtschaft Klimaschutz: Bekenntnis zum 1,5-Grad-Pfad des Pariser Abkommens von 2015; Potenziale auf allen staatlichen Ebenen heben Klimaneutralität soll kosteneffizient und technologieoffen bis 2045 erreicht werden; Unterstützung “Fit for 55”-Programm der EU; Sofortprogramm bis Ende 2022 Alle Sektoren – Verkehr, Planen/Bauen/Wohnen, Stromerzeugung, Industrie, Landwirtschaft – müssen Beitrag leisten; Klimaschutz wird Querschnittsaufgabe; alle Ressorts werden zur Prüfung der Klimaverträglichkeit von Gesetzen verpflichtet; Ziel: Vermeidung des Kaufs von EU-Emissionshandels-Zertifikaten Klimabildung stärken; Klimaaußenpolitik: G7-Präsidentschaft 2022 für Klimapartnerschaften und Klimaclub nutzen; globales Emissionshandelssystem, das mittelfristig zu einem einheitlichen CO2-Preis führt; 100 Milliarden US-Dollar…
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Leak: EU-Pläne für den Energiemarkt

Die EU-Kommission füllt ihr “Fit for 55”-Paket mit Leben Angefasst werden die Energiebesteuerung, der Europäische Emissionshandel (European Emissions Trading System – EU ETS) sowie Energieeinsparungen und Energieeffizienzprogramme Unter anderem soll der Straßenverkehr in den ETS aufgenommen werden Energie soll künftig maßgeblich anhand der Energiedichte des Energieträgers (Euro / Gigajoule) besteuert werden; hinzu kommen hier ökologische Kriterien Energieeinsparungen und Energieeffizienzprogramme werden weiter gestärkt, um das Ziel -55% CO2 vgl. mit 1990 bis 2030 zu erreichen
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Kabellose Stromübertragung auf dem Vormarsch

Forschung zur kabellosen Stromübertragung hat bedeutende Fortschritte gemacht US-Forscher konnten Strom aus 5G-Strahlen (Wellen im 28-GHz-Band) elektromagnetisch mit einer speziell entwickelten Antenne auffangen (Prinzip nennt sich Energy Harvesting) Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI arbeitet an einer Möglichkeit Elektrofahrzeuge kabellos in nur wenigen Minuten vollzutanken = über größere Kontaktfläche am Fahrzeugboden aktuelle Akku-Generation in den E-Fahrzeugen sind noch eine Hürde, da nicht für derartige Ladegeschwindigkeiten ausgelegt Entscheidende Durchbrüche und große Veränderungen durch diese Technologien sind in naher Zukunft zu erwarten
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Gesprächsbedarf: Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz

Regulierungsinitiative kam u.a. von Seiten der Netzbetreiber zustande; Bundesregierung wollte mit dem Gesetz Überlastungen im Netz abfangen und Spitzenlasten ausgleichen Idee dazu rührte aus dem Masterplan Ladeinfrastruktur vom November 2019 Gesetzentwurf wurde bereits im Januar 2021 seitens des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zurück gezogen Flexible Beanspruchung des (relativ statischen) Stromnetzes aufgrund der Aktivitäten bei Wärme- und Mobilitätswende steigt – namentlich Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge Ausnahmen von der sog. “Spitzenlastglättung“, legitimiert durch das besagte Gesetz, hätte es gegen Zahlung zusätzlicher Netzentgelte geben sollen Bundesregierung misst dem Instrument großes Potenzial bei: “Steuerbare Verbrauchseinrichtungen werden insbesondere auf Verteilernetzebene mit dem Hochlauf der Elektromobilität und der zunehmenden Sektorkopplung in den nächsten Jahren eine relevante Größenordnung erreichen und bieten großes Potenzial für die Energiewende.”  
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Mehr Investitionen in die Stromnetzinfrastruktur

Stromverteilnetze spielen eine entscheidende Rolle bei der Energiewende – trotz zunehmender, dezentraler Erzeugung; Energiewende und Mobilitätswende stellen neue Ansprüche an die Netze Ständige Netzüberprüfung unabdingbar; Kosten für Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen lagen im Jahr 2019 bei ca 1,2 Mrd. Euro größerer zeitliche Flexibilität bei Lastabnahme und Erzeugung, sowie mehr Zwischenspeicherung könnten Netze besser Auslasten und Investitionsbedarf verringern Offenbar zu wenig Zustandsdaten insbesondere im regionalen/lokalen Verteilnetz vorhanden, um konkrete Investitionsaussagen tätigen und innovative Geschäftsmodelle aufbauen zu können; ab 2035 sollen durch Netzinnovationen rund 1,5 Mrd. Euro an Netzkosten eingespart werden können EU-Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie als Teil des EU-Legislativpakets „Clean Energy Package“ fordert zudem mehr Wettbewerb und Transparenz bei der Transformation des Energieversorgungssystems Lt. Jahresbericht der Netzagentur 2020 sind die Netzausbaukosten um 17 Prozent ggü.…
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Schnellladegesetz soll den Durchbruch bei Ladeinfrastruktur bringen

Entwurf eines Gesetzes über die Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge (Schnellladegesetz – SchnellLG) – siehe Download-Link weiter unten Rechtsgrundlage für wettbewerbliche Ausschreibungen des flächendeckenden Aufbaus; für jedermann zugänglich; Laden soll so einfach wie Tanken werden Kabinett soll sich in seiner 130. Sitzung am 10.2.2021 damit befassen Reduktionsziel im Verkehrssektor bis 2030: 42 Prozent ggü. 1990 Plug-In-Hybride sollen von Nutzung nicht ausgeschlossen sein – was der Titel suggeriert Gesetz enthält Verordnungsermächtigung; Ausschreibungsflexibilitäten; sowie Regelungen zum Schnellladen an Bundesautobahnen; keine Zustimmungspflicht der Länder Beteiligte Ressorts: BMF, BMU, BMI Alle fünf Jahre soll in Zukunft ein Fortschrittsbericht des Verkehrsministeriums erfolgen – erstmalig am 1.7.2025
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E-Auto speist Stromnetz und spart massiv Systemkosten

#V2G steht in diesem Zusammenhang für “Vehicle to Grid” – also ein akkubetriebenes Fahrzeug in Kommunikation mit dem Stromnetz E-Auto dient als Puffer: Unterspannung im Netz – Auto entlädt; Überspannung im Netz – Auto lädt nach wie vor gilt die Faustregel, dass ein Auto 23 Stunden am Tag steht – also während dieser Zeit als “mobiler” Speicher zur Verfügung steht im vorgelegten Whitepaper kommen die Autoren auf ein Einsparpotenzial (CO2-Reduktion) bzw. wirtschaftliche Vorteile pro E-Auto/Jahr von 60 t bzw. 13.300 Euro dieses Potenzial würde sich insbesondere für (E-)Fahrzeugflottenbetreiber lohnen
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Politische Einigung bei EEG-Novelle

Am 29.10.20 wurde der “Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften” in den Bundestag eingebracht und an den Wirtschaftsausschuss überwiesen In diesem Zusammenhang wurde u.a. gefordert, regenerativ erzeugten Strom von der EEG-Umlage zu befreien – wir haben das begleitet Die nun erzielte politische Einigung zwischen den Regierungsparteien CDU, CSU u. SPD soll am 17.12. im Bundestag verabschiedet werden: Ältere Anlagen sollen weiter betrieben werden können keine Smart-Meter-Pflicht für Altanlagen Kompensation für Gemeinden, die große Windkraft- u. Solaranlagen bauen Entbürokratisierung von Mieterstrom Ausschreibung für PV-Anlagen erst >750KW EEG-Umlage für kleinere Anlagen (bis 30 kwp – Kilowatt peak, also Leistung in der Spitze) fällt weg  
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Keine einheitlichen Regeln für Netzzustandsüberwachung

Bundesregierung plant keine konkreten Schritte für einen einheitlichen Ausbau der Netzzustandsüberwachung Die unterschiedlichen technologischen Möglichkeiten für eine Netzzustandsüberwachung sind vom Netzbetreiber selber zu beurteilen und entscheiden Inwieweit Netzbetreiber die Notwendigkeit zum Aufbau einer Netzüberwachung auf Netzebene der Niederspannung sehen (mit Smart-Metern möglich), obliegt deren Einschätzung vor Ort
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Strommarkt-Design passt nicht mehr

Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) macht Vorschläge für kurzfristige Anpassungen im Strommarkt Aktuelles Strommarkt-Design (EEG-Umlage, Befreiung energieintensive Betriebe, Corona-Pandemie) passt nicht zum Umfang der Erzeugung aus regenerativen Quellen Aktuell fallende Börsenstrompreise erhöhen die Differenz, die durch EEG-Umlage ausgeglichen werden muss 2.202 Unternehmen mit 116 TWh Stromverbrauch sind lt. BEE privilegiert, deren Begünstigung sich mittlerweile auf 5 Milliarden Euro belaufen Maßnahmenvorschlag: Verbraucher- und Erzeugerflexibilität erhöhen, weniger fossile Kapazität einspeisen, Ausbau der Speicherung inkl. Befreiung der Speicher von Stromnebenkosten  
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Bundesrat: Bessere Rahmenbedingungen für Stromspeicher

Am 24.09.2020 berät der Bundesrat über einen Entschließungsantrag (PDF, 7 Seiten) für Neuregelungen bei Stromspeichern (Antrag aus Niedersachsen) Ziel ist die Wirtschaftlichkeit der Speicher zu erhöhen und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen Stromspeicher sollen dauerhaft von Abgaben und Umlagen entlastet werden Vereinbarkeit verschiedener Nutzungsformen und Geschäftsmodelle der Stromspeicher soll gefördert werden  
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Fraunhofer IEG: Software-Werkzeuge für die Sektorkopplung

Mit dem Projekt ODH@Jülich wird an einem einem für alle Nutzer offenen, alle Sektoren integrierenden Planungs- und Simulationswerkzeug für die Sektorkopplung in Gebäuden und Quartieren gearbeitet. Das Software-Werkzeug soll eine Basis für automatisierten Planungs- und Betriebsführungsprozesse im Kontext verknüpfter Sektoren mit starken Wechselwirkungen schaffen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit 7,5 Millionen Euro.
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