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BaFin-Umfrage: Versicherungen müssen bei Nachhaltigkeit besser werden

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wollte im Detail wissen, wie Versicherer und Pensionsfonds mit Nachhaltigkeitsrisiken umgehen und wie sie das BaFin-Merkblatt über den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken umsetzen (260 beteiligte Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds) Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Versicherer berücksichtigen auch sog. ESG-Faktoren = E für environment (Umwelt), S für social (Soziales) und G für governance (Unternehmensführung) Aber: Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken beruht in mehr als drei Vierteln der Unternehmen bislang auf Expertenschätzungen. Quantitative Bewertungsmethoden sind noch die Ausnahme, da in den meisten Unternehmen entsprechende Datengrundlagen nicht vorhanden sind. Dringender Nachholbedarf besteht auch noch bei der Verwendung interner Stresstests und Szenarioanalysen
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EU-Kommission gestaltet Taxonomie weiter aus

Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein politischer Prozess, bei dem alle Bereiche eine Rolle spielen; das Finanzsystem soll und muss einen entscheidenden Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität leisten Für Erdgas- und Kernkraftaktivitäten hat die EU-Kommission am 31.12.2021 einen Vorschlag innerhalb der EU-Taxonomie vorgelegt Die EU-Taxonomie listet Arten der Energieerzeugung auf, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, sich in Richtung Klimaneutralität zu bewegen Ziel ist es, Investoren und Anlegern mit Anreizen dazu zu bringen, Investitionen so zu tätigen, dass sie helfen, binnen der kommenden 30 Jahre klimaneutral zu werden Entscheidung löst europaweite Debatte darüber aus, inwieweit Erdgas und Kernkraft mittel- u. langfristig zum Klimaschutz beitragen Weiterer Ablauf: EU-Kommission will die ergänzende Rechtsverordnung noch im Januar 2022 annehmen; Parlament und Europäischer Rat haben dann vier Monate…
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EU-Vorschläge für soziale Taxonomie: Öffentliche Konsultation bis 27.08.2021

Arbeitsgruppe der Sustainable Finance Platform der EU-Kommission hat am 12.07.2021 ein Papier (PDF, 61 Seiten) mit Vorschlägen für Katalog mit messbaren Kriterien veröffentlicht, wann eine Investition sozial nachhaltig ist untergliedert in horizontale Dimension (Prozesse, um Achtung von Menschenrechten in der Wirtschaft zu verbessern) + vertikale Dimension (Produkte/Dienstleistungen) Beispiele für Kriterien: Beschäftigung horizontal: Ausbildung/Beschäftigung gefährdeter Personen und Gruppen, Einkauf von regionalen Lieferanten zur Schaffung von Arbeitsplätzen (Ziel: menschenwürdige Arbeit gewährleisten) Beschäftigung vertikal: Ausbildungsangebote zur (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt (Ziel: Förderung eines angemessenen Lebensstandards) ökologische EU-Taxonomie liegt bereits vor, mit konkreten Kriterien für 2 von 6 Umweltzielen (siehe Meldung vom 09.11.2020)
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Empfehlungen des Sustainable Finance-Beirats wird auch kommende Bundesregierung aufgreifen

Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung hat Abschlussbericht mit 31 Empfehlungen vorgelegt, darunter: auf EU-Ebene die „nicht-finanziellen“ Berichtspflichten auf Unternehmen >250 Mitarbeiter auszuweiten sowie auf Unternehmen mit besonderer Transformationsrelevanz bzw. -risiken eine breite Bildungsoffensive Sustainable Financial Literacy zu initiieren ein Sustainable Project Hub zu gründen, um neue Finanzprodukte und -lösungen zu entwickeln und so zusätzliche Investitionen in nachhaltige Transformationsprojekte auszulösen Förderbedingungen bereits geförderter Anlageformen wie der Riesterrente oder VL-Sparen (Vermögenswirksame Leistungen) an Nachhaltigkeitskriterien zu knüpfen und steuerliche Freibeträge für die Erträge aus Nachhaltigkeitsprodukten zu gewähren Noch im Frühjahr 2021 will Bundesregierung ihre Sustainable Finance-Strategie vorlegen
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Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung: Keine Belastung für Mittelstand

Sustainable Finance-Beiratsvorsitzender Karsten Löffler berichtete am 16.12.2020 im Finanzausschuss über die Arbeit des Gremiums Er will im Februar 2021 Bericht mit Empfehlungen für Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung vorlegen Bundesregierung muss sich auf europäischer Ebene stärker einbringen, fordert Löffler Ziel: Finanzsektor soll mit Sustainable Finance Transformation der Wirtschaft bestmöglich begleiten und finanzieren Finanzwirtschaft hat großes Interesse an europäischen Standards (lukratives Geschäft) Abgeordnete mehrerer Fraktionen befürchten, dass Mittelstand durch zu hohe Anforderungen/Bürokratie überlastet wird (z.B. Nachhaltigkeitsberichte Lieferketten) u. Interessen des Mittelstands im Beirat zu wenig repräsentiert Mittelstand nur von 3-10 Seiten der 600-seitigen EU-Taxonomie (Technischer Annex) betroffen (laut Löffler)
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Investment-FinTechs könnten von Corona profitieren

Deutscher Fintech-Sektor knackt mit 946 Startups erstmals 900er-Marke (laut comdirect Studie) Investment-Startups wachsen am stärksten mit leichtem Dämpfer 2020 das zweitbeste Fintech-Investmentjahr aller Zeiten in Deutschland trotz Corona Corona steigert Interesse an Aktien/neuartigen Investmentformen wie Kryptowährungen, Crowdinvesting – insb. bei jungen Menschen bei unter 25-Jährigen ist steigt der Aktionärsanteil im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozentpunkte auf aktuell 39 Prozent Innovationsdruck auf den Finanzsektor bleibt hoch
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EU-Taxonomieverordnung: Delegierter Rechtsakt noch bis Ende 2020

Delegierter Rechtsakt mit finalen Kriterien für die Umweltziele 1+2 (Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel) der Taxonomieverordnung soll noch bis Ende 2020 veröffentlicht und bis Ende 2021 voll angewendet werden Rechtsakte mit Kriterien für die Umweltziele 3-6 (Schutz von Wasser- und Meeresresourcen, Übergang zur Kreislaufwirtschaft, Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung, Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme) werden bis Ende 2022 ausgearbeitet EU-Kommission hat Beratungsgremium Plattform für ein nachhaltiges Finanzwesen eingesetzt (01.10.2020) 50 Mitglieder und 10 Sonderbeobachter: Experten mit Fachwissen in den Bereichen Umwelt, nachhaltige Finanzen oder Sozial- und Menschenrechte (wurden von der EU-Kommission ausgewählt, darunter EU-Institutionen, Vertreter der Finanzbranche/Wirtschaft, Umweltverbände) Plattform unterstützt Kommission bei delegierten Rechtsakten + neuen Nachhaltigkeitszielen Plattform wird sich in diversen Formationen/Untergruppen treffen, sich mit Stakeholdern…
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