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Entwurf für den European Health Data Space Ende April erwartet

Im Mai 2021 startete die Europäische Kommission das Gesetzgebungsverfahren für den europäischen Gesundheitsdatenraum (auf Englisch: European Health Data Space, kurz: EHDS). Mitte März wurde der erste Kommissionsentwurf für das Gesetz als Leak veröffentlicht. Die offizielle Veröffentlichung erwarten wir für Ende April. Der Entwurf soll positive Rahmenbedingungen für medizinische Innovationen schaffen Mit der vorgesehen EU-weiten Standardisierung von Patientenakten wird die Bündelung von Gesundheitsdaten aus dem gesamten Unionsraum möglich. Für eine sekundäre Nutzung (z.B. Forschung) sollen zukünftig nicht mehr zwischen öffentlichen und privaten Organisationen unterschieden werden. In Deutschland war der Zugriff auf Gesundheitsdaten bislang ausschließlich öffentlichen Einrichtungen vorbehalten.
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E-Health in Deutschland liegt im europäischen Vergleich zurück

Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) über den Fortschritt der Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems im europäischen Vergleich Verglichene digitale Anwendungen sind: Telematikinfrastruktur, Telemedizin, elektronische Patientenakte (ePA), digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), elektronisches Rezept (eRezept) Seit rund 20 Jahren fällt Deutschland in Sachen E-Health im Vergleich zu anderen europäischen Ländern immer weiter zurück Ursachen für die verzögerte Digitalisierung: Interessenskonflikte Bürokratie Hohe Technologiekosten Sicherheitsbedenken Regulatorische Unsicherheiten Fehlende Zuverlässigkeit der technischen Lösungen
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Aktuelle Technologietrends im Gesundheitswesen

Drei große Digitalisierungsgesetze haben in der zurückliegenden Wahlperiode (2017-2021) für Bewegung gesorgt: DVG (Einführung Digitale Anwendungen, DiGA), PDSG (Patientendatensicherheit) und das Digitale Versorgung und Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) Digitalisierung soll eine verbesserte Versorgung und Kosteneinsparung durch Effizienzgewinne gewährleisten Drei Trends/Technologien sehen Unternehmen als besonders zielführend an: Die Videokonsultation, die elektronischen Patientenakte (ePA) und das medizinische Contact Center – letzteres übernimmt zunehmend die Informationsschnittstelle von Heath-Unternehmen zu Patient:innen
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Das eRezept als Pflichtanwendung für die TI

Ende 2021 wurde der geplante Roll-out für das elektronische Rezept (eRezept) ab dem 01.01.2022 abrupt gestoppt Seit Mitte 2021 haben deutsche Arzneimittelversandhandelsunternehmen versucht, über ihre zuständigen Körperschaften (Apothekerkammern) entsprechend ihrer Versorgungsbereiche ausreichend viele sog. SMC-B zu bekommen; SMC-B ist ein wichtiger Baustein für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) und steht für “Secure Module Card – Betriebsstätte” Bei einer Gesellschafterversammlung der gematik Anfang November wurde beschlossen, dass bis zu acht solcher Karten möglich wären; allerdings stockt seit dem der Ausgabeprozess über die Kammern Hier will die Politik – das BMG ist Mehrheitsgesellschafter der gematik und kann die Selbstverwaltungsteilnehmer überstimmen – weiter Druck machen; bis spätestens zum Sommer sollen alle Apotheken mit den SMC-B versorgt sein Bis Ende Q I/2022 sollen…
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Studie: Dynamik bei Gesundheitsdigitalisierung

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company hat eine Studie zum Fortschritt der Digitalisierung im Gesundheitswesen anhand von 30 Indikatoren veröffentlicht, mit folgenden Schlussfolgerungen: Verbesserte Rahmenbedingungen für eHealth durch entsprechende Gesetze (DVG, PDSG und DVPMG) 2019-2021 Fundament von eHealth durch die Einführung von ePA und eRezept gestärkt Besonderer Fortschritt in der Nutzung verschiedener digitaler Gesundheitsanwendungen: Telesprechstunden, Gesundheits-Apps Verbesserungsbedürftige Bereiche: Sektorübergreifende Verknüpfung von medizinischen Interventionen mit digitalen Lösungen Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und Ärzten Fernbetreuung von Patienten Integrierte Versorgung von chronisch-kranken Patienten Aufklärung der Bürger*innen zu den digitalen Angeboten, deren Nutzung und Nutzen Ausbau der digitalen Infrastruktur
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Koalitionsvertragstext: Gesundheitspolitik in der Ampel

Die Textpassage für die Bereiche Gesundheit und Pflege aus dem in Erarbeitung befindlichen Ampel-Koalitionsvertrag verheißen keine Revolution, es wird aber dennoch einige spürbare Veränderungen geben Insgesamt will die designierte Regierungskoalition eine hochwertige Medizin u. Pflege sowie eine stabile Finanzierung des Gesundheitswesens – auch aus Steuermitteln inkl. Anhebung Beitrag SPV (Sozial- u. Pflegeversicherung) Medizinisch-pharmazeutische Versorgung Reform der Krankenhausvergütung an Weiterbildung knüpfen Weitere Stärkung ÖGD durch Gesundheitssicherstellungsgesetz (Bevorratung, Ernstfallübung, eigener Tarifvertrag, Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Ambulanzen, BzGA wird in Bundesinstitut für öff. Gesundheit im BMG überführt) Fortschreibung Digitalisierung (Video, Telekonsile, Telemonitoring, telenotärzl. Versorgung, Beschleunigung ePA, gematik wird digitale Gesundheitsagentur) Mehr Prävention zu Lasten der Kostenträger (weniger Werbegeschenke und Werbemaßnahmen) Sektorenübergreifende Vergütung zugunsten der Ambulantisierung (“Hybrid-DRG”) Stärkung von Gesundheitsregionen (bevölkerungsbezogene Versorgung) + Förderung innovativer…
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Perspektivische Entwicklung der Telemedizin

Avenga, Anbieter für digitale Lösungen für Pharma & Life Science, hat ein Whitepaper mit Anregungen zum digitalen Wandel im Gesundheitswesen publiziert Als technische Herausforderung zählt die Vielzahl an verschiedener Backend-Systemen, die Anbindung an das Frontend, sowie an die gematik/ Telematikinfrastruktur Als mögliche Lösung hat Avenga die Nutzung von API-Gateways vorgeschlagen Besonders die steigende Bereitschaft der Kunden, digitale Lösungen zu nutzen, wird das Gesundheitswesen beeinflussen Während der Pandemie haben 13% der Personen Videosprechstunden genutzt, im Vergleich zu nur 5% vor der Pandemie Absichten zur Nutzung von e-Rezepten und der elektronischen Patientenakte liegen bei 59% bzw. 66% Es wird geschätzt, dass telemedizinische Anwendungen bis zum Jahr 2030 zwischen 1,4 und 3,6 Milliarden Euro Marktanteil haben werden
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Verabschiedung der „Gesundheits-IT-Interoperabilitäts-Governance-Verordnung“

Am 14.10.21 wurde die „Gesundheits-IT-Interoperabilitäts-Governance-Verordnung“ (GIGV) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) verabschiedet. Sie trat am darauffolgenden Tag in Kraft Ziel: Interoperabilität im Gesundheitswesen zu verbessern, indem existierende und internationale Standards, Profile und Leitfäden auf mögliche Brüche im Austausch von Gesundheitsdaten überprüft werden Zusätzlich soll über den verbindlichen Einsatz solcher Standards entschieden werden, um eine verbesserte Versorgung zu erzielen Die gematik GmbH wird Koordinierungsstelle für Interoperabilität und erstellt im Einvernehmen mit dem BMG ein interdisziplinäres Expertengremium Das aktuelle Interoperabilitätsverzeichnis VESTA soll durch eine neue Wissensplattform ersetzt werden, um über Standards und Empfehlungen zu informieren
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Vertrauen in digitale Gesundheitsinformationen wächst

Erhebung hat das Marktdatenanalyseunternehmen DatamedIQ (Arbeitsschwerpunkt: Arzneimittel-Panels) zusammen mit Marktforschungsunternehmen Appinio durchgeführt und rund 1.000 Menschen befragt Neben allgemeinen Fragen zur Corona-Situation, persönlichen Beschwerden und Gesundheitsverhalten wurden auch die Informationskanäle abgefragt – analog und digital Über zwei Drittel (69,8 Prozent) informieren sich beim Arzt oder in der Offizin (Apotheke); 15 Prozent “googeln”; einige holen sich Informationen in der Online-Apotheke und andere Rat bei Freunden 55,7 Prozent können sich aber vorstellen, auf eine Online-Beratung zurückzugreifen die Hälfte der Befragten kann sich zudem eine telemedizinische Behandlung vorstellen; Argumente, die dafür sprechen: „ich muss das Haus nicht verlassen“ (67,7 Prozent) oder die „die Wartezeiten sind kürzer“ (62,7 Prozent) Online-Apotheken punkten überwiegend mit dem Preis (46 Prozent); Angebotsvielfalt und Convenience (nicht das Haus verlassen)…
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Studie Deloitte: Zukunft Gesundheitswesen

Im Frühsommer 2021 hat die Beratung Deloitte eine Studie zur Zukunft des Gesundheitswesens veröffentlicht Die “Live Science & Health Care Predictions 2025” sagen im Kern aus, dass das Gesundheitswesen weiter auf IT und Daten zusteuert, Prävention wichtiger wird und Patienten individueller behandelt werden (müssen) Fünf Bereiche werden konkret identifiziert: Paradigmenwechsel in der Medizin insgesamt (Diagnostik, neue Therapieformen) Patienten-zentriertes Gesundheitswesen: Neue Formen der Versorgung (zunehmend integriert) Mehrwert in der Gesundheitsversorgung: Vernetzte MedTech-Geräte (Internet of Medical Things – IoMT) ) Die medizinische Lieferkette der nächsten Generation: Das Digital Health Care Supply Network (IoT, Blockchain, KI) Partnerschafts-Cluster und Kollaborationen: Gemeinsam mehr erreichen (Forschungs- u. Finanzierungsnetzwerke) Weitere Punkte, die Herausforderungen und Chancen darstellen: Fachkräftebedarf/-mangel Finanzierungsformen und ihre Auswirkungen auf Geschäftsmodelle (Value-Based Healthcare) flexible Regulatorik…
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Sachverständigenrat Gesundheit: Digitalisierung hinkt hinterher

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) hat sein Gutachten 2021 in Form einer parlamentarischen Unterrichtung an den Bundestag gegeben: Es geht um die “Digitalisierung für Gesundheit – Ziele und Rahmenbedingungen eines dynamisch lernenden Gesundheitssystems” Tenor: es gibt viel aufzuholen in Deutschland; in rund sieben Kapiteln werden die Themen adressiert: Warum Digitalisierung? Grundsätze und Rahmenbedingungen elektronische Patientenakte (ePA) als übergreifende Dokumentationseinheit digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) in der Versorgung Versorgungsdatennutzung für die Forschung Education für digitale Technologien strategische Umsetzung, weiterführende Empfehlungen Es fehlt noch eine umfassende Strategie zur Digitalisierung des Gesundheitswesens; Ziel: die Ermöglichung eines dynamisch lernenden Gesundheitssystems Rahmenbedingungen müssen weiterhin von der öffentlichen Hand gesetzt werden Diese ist auch gefordert, die “wissenschaftlich anerkannten Maßstäbe der Evidenzbasierung und Qualitätssicherung für…
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Sachverständigenrat fordert Umdenken bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens

Deutschland steht bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems weit hinter anderen Ländern zurück. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) empfiehlt in einem knapp 400-seitigen Dokument eine umfassende Strategie zur Digitalisierung des Gesundheitssystems. Eine sinnvolle Nutzung von Gesundheitsdaten ist in Deutschland laut SVR Gutachten fast unmöglich. Der Datenschutz muss das Anrecht des Patienten auf eine “seinem Leben und seiner Gesundheit dienenden Verarbeitung seiner gesundheitsrelevanten Daten” berücksichtigen. Datenschutz müsse vor allem die sichere Nutzung von Gesundheitsdaten für bessere Versorgung und Forschung ermöglichen. Es bestehe ein dringlicher Bedarf an strukturellen, informationstechnologischen, organisatorischen und rechtlichen Verbesserungen. Das Konzept der Datensparsamkeit ist überholt, die „erheblichen Risiken“ der Nichtverwendung von Gesundheitsdaten werden unterschätzt.
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DVPMG: Drittes Digitalisierungsgesetz vor erster Lesung

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf für das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) vorgelegt. Das dritte Digitalisierungsgesetz aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sieht eine Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen, den Ausbau der Telemedizin und zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in der Telematikinfrastruktur (TI) vor. Einige der Neuerungen im Überblick: Nach den Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), sollen nun auch Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) ermöglicht werden. DiGA werden erweitert. Versicherte können etwa ihre DiGA-Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA) speichern. Abrechnungsfähige Leistungen werden ausgebaut, der Datenschutz verbessert. Zusätzliche Leistungserbringer werden an die TI angebunden. Bspw. Heil- und Hilfsmittelerbringer, Erbringer von Soziotherapie und von Leistungen in zahnmedizinischen Laboren. Versicherte und Leistungserbringer sollen ab 2023 eine digitale Identität bekommen. Das eRezept wird auf die Bereiche häusliche Krankenpflege, außerklinische Intensivpflege, Soziotherapie, Heil- und Hilfsmittel, Betäubungsmittel…
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gematik legt Whitepaper zur TI-Weiterentwicklung vor

Die gematik hat mit dem Whitepaper „TI 2.0 – Arena für digitale Medizin“ Eckpunkte zur geplanten Weiterentwicklung der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) vorgelegt. Die Umstellung auf die TI 2.0 soll bis zum Jahr 2025 erfolgen. Das Whitepaper benennt sechs zentrale Herausforderungen, die mit der Weiterentwicklung gelöst werden sollen: Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit im Identitätsmanagement Universelle Erreichbarkeit der Dienste und Services der TI Betriebsstabilität und adaptive moderne Sicherheitskonzepte Intersektorale und internationale Interoperabilität Datensouveränität bei verteilten Diensten Dienst- bzw. anwendungsübergreifende Integration von Daten
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