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Studie: Wo energetische Sanierung von Gebäuden viel bringt

Öko-Institut-Studie zeigt, dass Sanierung von energetisch ineffizienten Ein- und Zweifamilienhäuser einkommensschwache Haushalte vor Energiearmut schützt “Worst Performing Buildings” sind auch die Kategorie, die seitens der EU-Kommission Sanierungsvorrang haben sollten 45 Prozent der rund 1,5 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser, in denen Menschen im untersten Einkommensdrittel leben, haben hohen Sanierungsbedarf Menschen mit geringem Einkommen geben zehn Prozent ihres Einkommens für Energie aus, Menschen mit hohem Einkommen nur etwa zwei Prozent Förderung der Haushalte mit höchstem Energieverbrauch bis zu 80 Prozent würde lt. Studie etwa 3,6 bis 6,5 Mrd. Euro/Jahr kosten Vergleichseinordnung der Studienautor:innen: Sechs Mrd. Euro der Gebäude-Förderung im Neubau seien in den vergangenen Jahren für längst etablierte Baustandards ausgegeben worden
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Eckpunkte zur Digitalisierung der Planung und Genehmigung von Bauvorhaben

Bundesregierung will mit den Eckpunkten einen “Prozess der durchgreifenden Digitalisierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren” anstoßen In Form der Unterrichtung dem Parlament vorgelegt; Onlinezugangsgesetz (OZG) genießt weiter Priorität – bis Ende 2022 sollen ca. 570 Verwaltungsdienstleistungen digital angeboten werden Datenaustausch zwischen Behörden soll im Wesentlichen effizienter werden (IT-Schnittstellen); eine Verbesserung der Generierung von Umweltdaten ist ebenfalls vorgesehen Unterrichtung ist in drei Kapiteln gegliedert: Digitalisierung allgemein (OZG) – Schnittstellen, Datennutzung BIM – gerade mit Blick auf Infrastrukturmaßnahmen – Aufbau von Kompetenzen, Förderungsmöglichkeiten, Normung, Forschung/Entwicklung etc. Gigabit-Grundbuch als zentrale Datendrehscheibe bis Ende 2023 – allgemeine Informationsbereitstellung, Netzausbauplanung, Mobilfunkversorgungsinformationen u.a.
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Gebäudeenergie setzt hauptsächlich auf Wärmetechnologie, weniger auf Wärmeschutz

Das am 07.07.2022 im Bundestag und am 08.07.2022 im Bundesrat verabschiedete “Osterpaket” (wir haben im Bereich Energie/Klima berichtet) hat auch die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit sich gebracht Gegenstand ist darin nicht nur ein höherer Standard bei Wärmetechnologien (Erneuerbare als Primärenergie, keine fossilen Heizungen langfristig, eigener Solarstrom darf in Abzug gebracht werden u.a.), sondern auch der Wärmeschutz Wärmeschutz bleibt aber an sich wie er ist: Ein verschärfter Wärmeschutz auf Energieeffizienzhaus 55 (EH-55), wie noch im Entwurf von Ende April kommt so nicht zum 01.01.2023 Mindeststandard für Neubauten ab 2023 orientiert also nicht mehr am ausgelaufenen BEG-Förderstandard EH-55, sondern am zulässigen Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes (BEG = Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude)
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Planungssicherstellungsgesetz geht in die zweite Verlängerung

Aktuell läuft das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG, seit Mai 2020 in Kraft) bis zum 31.12.2022 Es geht um formwahrende Alternativen für Verfahrensschritte in Planungs- und Genehmigungsverfahren – also auch und gerade um digitale Bürgerbeteiligung Übernahme in dauerhaftes Recht wird diskutiert, um Rechtssicherheit für alle Planungs- u. Genehmigungsverfahren zu erlangen Verlängerung zunächst bis zum 31.12.2023
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Planungs- u. Bauverfahren beschleunigen

Größte Oppositionsfraktion formuliert Antrag für beschleunigte Verfahren in allen Bereichen: Planen, Bauen, Verkehr/Infrastruktur, Energie, Landwirtschaft etc. Es geht den Antragstellern um die “wirtschaftliche Leistungskraft sowie die Versorgungssicherheit” in Deutschland – und womöglich darüber hinaus Planungs- u. Verwaltungsverfahren straffen, ebenso die Gerichtsverfahren und eine Umstellung in der Bürgerbeteiligung werden gefordert konkret bei letztem wird die Einrichtung eines “Kompetenzzentrums Bürgerbeteiligung” vorgeschlagen Außerdem gelte es die Verwaltungsdigitalisierung voranzutreiben, um Verfahren zu beschleunigen Das Bundesverwaltungsgericht soll zusätzliche Stellen bekommen
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Neue Bilanzierungsindikatoren in der EPBD – Bedeutung der Gebäudeautomation

Richtlinie (RL) über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD – veröffentlicht, am 15.12.2021, wir haben darüber berichtet) mit Blick auf die Gebäudeautomation (GA) weiter in der Diskussion; Verschärfung nach der 2018 verabschiedeten RL Wichtigste Änderungen: langfristige Sanierungsstrategien für den Gebäudebestand und Nutzung intelligenter Technologien durch Indikator für Intelligenzfähigkeit (SRI) sowie Maßnahmen zu Gebäudesteuerungs- und automatisationssystemen (Building Automation and Control Systems – BACS) GA-Systeme steuern den Energiebedarf, die Verbräuche, die hauseigene Energieeinspeisung z.B. von der Dach-PV-Anlage, den konkreten Wasserverbrauch und Wärmebedarf u.v.m. – Zugriff hat das Gebäude-Management via Cloud in Echtzeit lt. RL müssen Nichtwohngebäude in Europa, die eine Energie-Nennleistung von >290 kW haben mit bestimmten GA-Systemen ausgestattet werden; Ziel: Einsparung von ca. 14 Prozent Primärenergieeinsatz; Gebäude…
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Zukunft der Energieeffizienz-Förderung im Neubau

Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Nach dem abrupten Stopp der Förderung im Januar soll eine Übergangsförderung ab dem 20.04.2022 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für den KfW40-Standard (EH40) einsetzen Laut Bundesregierung bestehe kein Rechtsanspruch; Einzelheiten werden aktuell noch ausgearbeitet und zügig veröffentlicht Insgesamt soll für Antragsteller bis Jahresende eine Mrd. Euro zur Verfügung stehen; ab 2023 soll dann das Programm “Klimafreundliches Bauen” greifen, das derzeit in Vorbereitung ist Fördersätze werden reduziert, keine Förderung mehr für Gasheizungen, nur Neubauten mit Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen (QNG) bekommen Zuschuss
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Datenerhebung zu Bauland – noch ist genug da

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat zusammen mit Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Autoren des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e. V. sowie dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. eine Erhebung zu Bauland- und Innenentwicklungspotenzialen veröffentlicht Repräsentative Stichprobe mit 692 Städten; Flächenpotenzial wird bundesweit auf knapp 100.000 Hektar beziffert; zwei Drittel könnten für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen Es ließen sich zwischen 900.000 und 2 Mio. Wohnungen realisieren; Anpassung der Städte an Klimawandel muss gewährleistet sein Kontinuierliches Flächen-Monitoring wird empfohlen, um immer wieder rasch nachjustieren zu können
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Bund will massiv in den sozialen Wohnungsbau investieren – Haushaltsgesetz 2022

Haushaltswoche im Deutschen Bundestag – Rekordetat 2022; neu: Einzelplan 25 im Haushaltsentwurf für das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) Insgesamt sind 4,93 Mrd. Euro Ausgaben eingeplant; 2022 sollen 750 Mio. Euro (2021: 400 Mio.) der Haushaltsmittel in den sozialen Wohnungsbau fließen (Ziel: 100.000 Wohnungen in diesem Segment) 1,7 Mrd. Euro werden für die kommenden Jahre dafür als sog. Verpflichtungsermächtigung eingestellt; eine Mrd. Euro sind ab 2023 für bisherige Förderprogramme vorgesehen In Summe entfallen 3,61 Mrd. Euro auf Investitionen und 1,17 Mrd. Euro als Zuschüsse und Zuweisungen (z.B. Baukindergeld, Wohngeld, Heizkostenzuschüsse etc.) Auch für altersgerechtes Wohnen werden Mittel (97 Mio. Euro) und Pilotprojekt für Holzbauweise/multifunktionale Gebäude (6,5 Mio. Euro) zur Verfügung gestellt Stadtentwicklung und Raumordnung erhalten 1,53 Mrd. Euro,…
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GdW schlägt Alarm: Klima- und Wohnungsbauziele in Gefahr

Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW) warnt angesichts der beispiellosen Kostensteigerung bei Baustoffen vor Schwierigkeiten, Klima- u. Wohnungsbauziele zu erreichen. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 seien die Kosten für Baustoffe wie Holz oder Stahl noch nie so schnell gestiegen wie im vergangenen Jahr, so das Statistische Bundesamt in einer Stellungnahme vom 10.02.2022 mitteilt. GdW-Präsident Axel Gedaschko warnt, dass so Klimaschutz- und Wohnungsbauziele nicht erreicht werden könnten: “Die Baupreise explodieren, der Staat schraubt die Anforderungen an den Wohnungsbau immer weiter hoch und streicht gleichzeitig die Förderung zusammen. Damit startet die Bundesregierung eine Mission Impossible bei den Wohnungsbau- und Klimaschutzzielen”. Beispiele für Preissteigerungen ggü. Vorjahresdurchschnitt: Konstruktionsvollholz: 77,3 Prozent Dachlatten: 65,1 Prozent, Bauholz: 61,4 Prozent. Spanplatten: 23,0 Prozent Der…
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Studie: Wärme-Management im Quartier

Zentrale Aussage der Untersuchung: Thermische Speicher lassen sich in Quartiersprojekten gut und wirtschaftlich integrieren Beleuchtung der Effizienzpotenziale, Hilfestellung bei Auswahl der Speicher (Kapazitäten) Studie untersucht verschiedene Speichertechnologien Energiespeichern kommt eine wichtige Rolle mit Blick auf die Dekarbonisierung des Wärmesektors zu; sie sind neben Erzeugung, Effizienz und Einsparung ein wichtiger Beitrag für die Energiewende Wichtige Funktion mit Blick auf die Sektorenkopplung: Strom, Wärme, Verkehr/Mobilität Flexibler Einsatz mit Blick auf erneuerbare Energien (Wärmenetze, Power2Heat) und damit positiv fürs Verteilnetz Auch unterschiedliche Anwendungsbereich werden untersucht: Gewerbe/ Industrie/ Handel Private Haushalte im Neubau und in der Bestandssanierung Außerdem von Bedeutung und in der Studie untersucht: Eingesetzte Materialien und deren Recyclingmöglichkeiten sowie die aktuellen rechtlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen
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Studie: Weiterhin großer digitaler Nachholbedarf am Bau

Die Wirt­schafts­prü­fungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hat im Dezember eine Branchenstudie zum Thema Digitalisierung der Baubranche veröffentlicht Betrachtung ist auch vor dem Hintergrund möglicher Corona-Pandemie-Auswirkungen durchgeführt worden; hier gibt es eine gute Nachricht: 75 Prozent der Unternehmen berichten, dass sie wenige oder gar keine Auswirkungen zu verzeichnen haben In allen Branchen wird darüber diskutiert, ob Corona der Digitalisierung Vorschub geleistet hat/leistet oder nicht – PWC kommt für die Baubranche zu dem Schluss: eher nicht Lücke zwischen gesehenen Potenzialen und eigenen Kompetenzen in diesen Bereichen (z.B. Cloud-Technologien/openBIM, Digital Twin, Building Lifecycles) ist offenbar noch sehr groß Größte Herausforderung 2021 für die Bauindustrie: Lieferkettenengpässe (Verzögerungen/Probleme) – 92 Prozent der befragten Unternehmen gaben das an; 2020 lag der Wert bei 59 Prozent Interne…
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BMWK / KfW stoppen Förderung für energetisches Bauen

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) hat am 24.012022 die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch die KfW gestoppt. Nicht betroffen vom Programmstopp ist die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzte BEG-Förderung von Einzelmaßnahmen in der Sanierung (u.a. Heizungstausch, etc.). Die Förderung für den Standard Effizienzhaus/gebäude 55 wäre Ende Januar planmäßig ausgelaufen. Begründet wird dieser Schritt mit einer “Antragsflut”, so dass mit Blick auf die “vorläufige Haushaltsführung” der Antrags- und Genehmigungsstopp erforderlich sei.
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Studie: Wie geht es weiter bei Büroimmobilien?

Studie “Büroimmobilien nach Corona” wurde von der IREBS (IRE|BS Immobilienakademie GmbH, International Real Estate Business School, Universität Regensburg) in Zusammenarbeit mit der Berenberg Bank (deutsche Privatbank mit Sitz in Hamburg) durchgeführt Nach Betrachtung der Pandemie-Jahre 2020/21 wurde eine mögliche Entwicklung unter drei Fragestellungen in den sieben deutschen “A-Städten” (Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart) bis 2030 projiziert: Wie stabil ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung? Welche organisatorischen Veränderungen nehmen die Büronutzer in den nächsten Jahren vor? Welche strukturellen Nachfragetrends lassen sich auf demografische und Arbeitsmarktstrukturveränderungen zurückführen und wie verändern diese die Büronachfrage? Studie legt Schwerpunkt auf die organisatorischen Veränderungen seitens der Nutzer und auf die möglichen Nachfragetrends Zwischenergebnis: Die Stimmungsindikatoren für Büroimmobilienmärkte stiegen nach anfänglicher kurzer Zurückhaltung, deutlich…
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