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EU-Finanzaufsichtsbehörden wollen mehr Erkenntnisse zu Greenwashing

Art der Meldung + Relevanz: Umfrage von EBA, EIOPA u. ESMA + Fintech können mit Expertise punkten EBA, EIOPA u. ESMA haben eine gemeinsame Umfrage zum Nachweis und für ein besseres Verständnis von Greenwashing gestartet Bis zum 10. Januar 2023 können Vertreter der Finanzbranche ihren Input dazu über einen Online-Fragebogen geben Die EU-Kommission hat im Mai 2022 die Aufsichtsbehörden dazu aufgefordert, Bericht zu erstatten, wo in ihrem Zuständigkeitsbereich Risiken von Greenwashing bei Finanzprodukten/-Dienstleistungen bestehen Insbesondere was treibende Faktoren sind Welche Akteure dabei welche Rolle spielen Wo Greenwashing im Produktlebenszyklus besonders häufig auftritt Rolle von fehlenden Daten bzw. Wissen über Standards für Nachhaltigkeitsaussagen Bewertung: Greenwashing, sprich die wahrheitswidrige Darstellung der Nachhaltigkeit von Produkten oder Dienstleistungen ist in der Finanzbranche ein zunehmendes…
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Studie zur Cloud-Nutzung in der Finanzindustrie

Art der Meldung + Relevanz: Studie + Großes Geschäftspotenzial für Cloud-Anbieter und IT-Sicherheitsanbieter in der Finanzbranche Für die Branchenanalyse der Cloudnutzung im Finanzsektor befragten der Digitalverband Bitkom und die Unternehmensberatung KPMG 101 Finanzunternehmen. In 2021 steigerten Finanzdienstleister den Anteil an Cloudanwendungen um zwölf Prozent. Weitere 14 Prozent der befragten Firmen diskutieren oder planen bereits den Einsatz von Clouds. Ihr Fokus liegt besonders häufig auf sogenannte Software- sowie Infrastructure-as-a-Service-Lösungen. Etwas mehr als ein Viertel hat sich für die sogenannte Cloud-Too-Strategie entschieden. Die Zahl derer, die ausschließlich auf Cloud-Anwendungen setzten (Cloud-Only-Strategie), hat sich mit 13 Prozent im Vergleich zu 2021 fast verdoppelt. Fast zwei Drittel haben Probleme bei der Cloud-Integration insbesondere in den Bereichen Compliance (60 Prozent) und Sicherheit (44 Prozent). Anbieter…
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BaFin warnt vor Banken-Problemen durch Zinswende und rät von Krypto-Handel ab

Art der Meldung + Relevanz: BaFin-Interview + Chancen für Neobanken und Fintech Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) rechnet laut Medienberichten damit, dass durch Zinserhöhung kleinere Banken in Schwierigkeiten geraten zu viele Langzeitkredite mit niedrigen Zinsen vergeben zu wenig gegen Ausfälle abgesichert BaFin warnt Banken gleichzeitig vor Einstieg in Handel mit Kryptoassets meisten Banken fehle Erfahrung trügerisches Signal an Verbraucher Bewertung: Die BaFin rechnet demnach mit einer kleinen Bankenkrise in Deutschland zum Jahresende. Als Reaktion darauf dürfte sich der Trend, dass Kredite teurer werden, voraussichtlich noch verstärken. Zudem ist davon auszugehen, dass die BaFin einzelne Banken sehr genau beobachtet und frühzeitig Maßnahmen ergreifen wird, um die Krise einzudämmen. Das gilt auch für den Handel mit Kryptoassets. Die BaFin fürchtet, dass einige Banken…
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BaFin-Umfrage: Versicherungen müssen bei Nachhaltigkeit besser werden

Art der Meldung + Relevanz: BaFin-Umfrage + Chance für FinTech spezialisiert auf Datengenerierung und Analyse Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wollte im Detail wissen, wie Versicherer und Pensionsfonds mit Nachhaltigkeitsrisiken umgehen und wie sie das BaFin-Merkblatt über den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken umsetzen (260 beteiligte Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds) Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Versicherer berücksichtigen auch sog. ESG-Faktoren = E für environment (Umwelt), S für social (Soziales) und G für governance (Unternehmensführung) Aber: Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken beruht in mehr als drei Vierteln der Unternehmen bislang auf Expertenschätzungen. Quantitative Bewertungsmethoden sind noch die Ausnahme, da in den meisten Unternehmen entsprechende Datengrundlagen nicht vorhanden sind. Dringender Nachholbedarf besteht auch noch bei der Verwendung interner Stresstests und Szenarioanalysen Bewertung: Die BaFin hat mit Veröffentlichung der…
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EU-Kommission gestaltet Taxonomie weiter aus

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative auf EU-Ebene + Unternehmen im Energiesektor, die rein auf erneuerbare Energieerzeugung setzen, haben das Nachsehen Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein politischer Prozess, bei dem alle Bereiche eine Rolle spielen; das Finanzsystem soll und muss einen entscheidenden Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität leisten Für Erdgas- und Kernkraftaktivitäten hat die EU-Kommission am 31.12.2021 einen Vorschlag innerhalb der EU-Taxonomie vorgelegt Die EU-Taxonomie listet Arten der Energieerzeugung auf, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, sich in Richtung Klimaneutralität zu bewegen Ziel ist es, Investoren und Anlegern mit Anreizen dazu zu bringen, Investitionen so zu tätigen, dass sie helfen, binnen der kommenden 30 Jahre klimaneutral zu werden Entscheidung löst europaweite Debatte darüber aus, inwieweit Erdgas und Kernkraft mittel- u. langfristig zum…
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EBA-Ergänzung zur PSD2: Rettet 180-Tage Ausnahme das Multibanking?

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) + vor allem Banken sollten mobiles Multibanking als Chance nutzen + Chance für Fintechs, gezielt mit Kooperationsvorschlägen auf Banken zuzugehen EBA schlägt in einem Konsultationspapier vor, dass Banken 2-Faktor-Authentifizierung (2-FA) nur noch alle 180 Tage einfordern dürfen PSD2-Richtline schreibt für Abruf von Salden/Umsätzen mindestens alle 90 Tage eine 2-FA vor Viele Banken erzwingen jedoch bei jedem Konto-Abruf über Drittanbieter- bzw. Apps anderer Banken eine 2-FA Multibanking wird dadurch erschwert Bewertung: Die EBA reagiert mit diesem Vorschlag auf das Verhalten von Banken. Viele Banken haben kein Interesse, ihren Kunden Multibanking zu erleichtern, indem sie die Spielräume der PSD2-Richtlinie nutzen. Bislang ist es nicht verboten, bei jedem Kontoabruf eine 2-FA zu…
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Positionspapier Bankenverband B2B-Datenaustauschrahmen

Art der Meldung + Relevanz: Positionspapier des Deutschen Bankenverbands + zeigt Möglichkeiten einer deutschen/europäischen Datenökonomie Bankenverband fordert einen sektorübergreifenden Datenaustauschrahmens (B2B) für personenbezogene und nicht-personenbezogene Daten: Unternehmen sollen verpflichtet werden, unverarbeitete Daten, die sie von Personen bekommen haben, in Echtzeit via Standard-Mechanismen miteinander zu teilen Daten-Pooling für nicht-personenbezogener Daten noch mehr ermöglichen Zugang zu öffentlichen Daten erleichtern: standardisierte Schnittstellen Nur durch Datenökonomie könne Europa zu USA und China aufschließen Neue Möglichkeiten, die sich durch den Datenaustausch für Banken/Finanzbranche ergeben: Banken könnten Identitätsdienste von Kunden für andere Unternehmen übernehmen = Banken müssen Kreditwürdigkeit etc. ohnehin prüfen, könnte Auskunfteien überflüssig machen IoT-Bankplattformen: Maschinennutzungs- und Produktionsdaten über Sensoren in Echtzeit ermitteln und die Tilgungsrate nutzungsabhängig abrechnen Ganzheitliche Beratung: Sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, staatliche und…
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EU-Staaten für Transparenz bei Krypto-Überweisungen

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative im EU-Rat + verändert Geschäftsmodelle für Kryptowährungen und birgt Chancen für eID & Payment-Anbieter EU-Staaten haben sich im Rat auf Position für neue Transparenzregeln bei Überweisungen mit Kryptowährungen geeinigt: Transfers von Bitcoins und andere Kryptowährungen sollen für Strafverfolgung nachverfolgbar werden (Geldwäsche, Terrorismus etc.) Krypto-Dienstleister müssen Sender & Empfänger-Informationen speichern Anonyme Wallets werden verboten Gleichstellung mit traditionellen Payment-Anbietern Konkretisiert den Vorschlag der EU-Kommission vom 20.07.2021 (Vorschlag für eine Verordnung zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems für Zwecke der Geldwäsche oder der Terrorismusfinanzierung) Bewertung: Im nächsten Schritt steht die 1. Lesung im Europäischen Parlament voraussichtlich Anfang 2022 an. Sollten sich dort keine signifikanten Änderungen ergeben, könnte die Verordnung noch im 1. Halbjahr in Kraft treten.…
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Basisstandards für Nachhaltigkeitsberichterstattung kommen fortan aus Frankfurt

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + weltweit einheitliche Berichtsstandards schaffen Transparenz und bieten deutschen/europäischen Unternehmen Chancen Am Rande der COP26 (Conference of Parties, 31.10.-13.11.2021) in Glasgow vergibt die IFRS-Stiftung (International Financial Reporting Standards; Nachfolge des 2000 gegründeten International Accounting Standards Committee – IASC) den Hauptsitz für das neu gegründete International Sustainability Standards Board (ISSB) nach Frankfurt/Main International Sustainability Standards Board (ISSB) ist neben dem International Accounting Standards Board (IASB) das zweit Standards setzende Gremium innerhalb der IFRS-Stiftung IRFS-Stiftung hatte festgestellt, dass ein dringender Bedarf an globalen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung besteht Bisherige freiwillige Standardsetzungsinitiativen wie die Value Reporting Foundation (VRF) und der Climate Disclosure Standards Board (CDSB) sollen im ISSB aufgehen IFRS-Stiftung hat auch Prototyp zur Klimaberichterstattung und…
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Banken wollen digitale Identitätsprüfungsverfahren einführen

Art der Meldung + Relevanz: Studie + Chancen für eID-Anbieter und Banking-App-Entwickler Global Financial Regulations Report = Studie des eID Beratungsunternehmens OneSpan in Kooperation mit der Beratung Arizent 50 Prozent der befragten Banken planen digitale Remote-Identitätsprüfungen und biometrische Verfahren einzuführen, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen 50 Prozent planen für den digitalen Euro Einsatz von Shielding-Technologien zum Schutz von Apps 48 Prozent meinen, dass Regulierung den digitalen Wandel ausbremst Bewertung: Die Studie zeigt, dass traditionelle Banken insbesondere in Deutschland auf eID-Lösungen angewiesen sind, um im Wettbewerb zu bestehen und regulatorische Vorgaben (z.B. PSD2, BAIT) zu erfüllen. Die Studie führt zudem aus, dass Deutschland immer noch an einer zentralen digitalen Identität arbeitet, die in der Fläche akzeptiert wird und für digitales Banking…
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Vier Punkte-Plan Verbesserung der Geldwäschebekämpfung

Art der Meldung + Relevanz: Initiative des Bundesverband der Geldwäschebeauftragten + Chance für auf KI-/Geldwäschebekämpfung spezialisierte FinTech Bundesverband der Geldwäschebeauftragten fordert in 4-Punkte-Plan von der zukünftigen Ampelkoalition regulatorische Anpassungen: Aufsichtsstruktur vereinheitlichen: In einigen Ländern sind kommunale Ordnungsämter zuständig + Einsatz digitaler Lösungen für Erkennung Bargeldobergrenze für besonders anfällige Branchen Harmonisierung von Regeln im Finanz- und Nicht-Finanzsektor: Im Finanzsektor andere Regeln und Privilegien als z. B. für Kfz- und Edelmetallhändler*innen im Nicht-Finanzsektor Geldwäscheprävention ermöglichen: Spezialisierte Compliance-Dienstleister in Unternehmen einsetzen dürfen Bewertung: Das Geldwäscheproblem hat sich während der Pandemie deutlich verschärft. Medien berichten von über 200.000 gemeldeten Verdachtsfällen. Zum Ende des Bundestagwahlkampf ist die zuständige Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) in Kritik geraten, bis hin zu zu Ermittlungen und Durchsuchungen im Bundesfinanzministerium, dem…
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EZB Digital Euro Market Advisory Group nimmt Arbeit auf

Art der Meldung + Relevanz: EZB-Mitteilung + Gremium & geplante Beratung bieten Einflussmöglichkeiten auf finale Ausgestaltung des digitalen Euro Digital Euro Market Advisory Group wurde von EZB ernannt 30 Experten von Banken und weiteren Unternehmen aus ganz Europa (Mitgliederliste siehe hier: Link) beraten während der zweijährigen Erprobungsphase in Bezug auf die mögliche Gestaltung und Ausgabeeines digitalen Euro tagt ab November 2021 mindestens vierteljährlich zwischen den Sitzungen soll es schriftlicher Konsultationen + themenbezogenen Umfragen (z. B. vonFokusgruppen) an die Öffentlichkeit und den Handel + technische Workshops mit der Finanzbranche geben Bewertung: Mit diesem Schritt nimmt die Einführung eines digitalen Euro weiter Gestalt an. Ziel der EZB ist die Interessen aller Akteure in die Ausgestaltung und den Einführungsprozess einzubeziehen, damit die digitale…
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Sondierungspapier: Paradigmenwechsel im Rentensystem

Art der Meldung + Relevanz: Sondierungspapier + Paradigmenwechsel für das deutsche Rentensystem absehbar Die Deutsche Rentenversicherung – bisher streng vom Kapitalmarkt ausgeschlossen – soll gemäß dem Ergebnis der Ampel-Sondierung zumindest in Teilen in den Kapitalmarkt einsteigen dürfen. Mit diesem Schritt sollen die Rentenversprechen (Mindestrentenniveau von 48% sichern, keine Rentenkürzungen, keine Anhebung des Renteneintrittsalters) finanziert werden. Daneben soll das private Rentensystem überarbeitet werden. Es soll ein “öffentlich verantworteter Fonds” etabliert werden. Bewertung: Im Sondierungspapier der Ampel-Parteien (SPD, FDP, Grüne) waren einige größere Themen mit massivem Diskussionspotential zu finden. Was auf dem ersten Blick nach einer Quadratur des Kreises aussah, konnten die Parteien augenscheinlich – zumindest in einem ersten Schritt – unter einen Hut bringen.Ein Punkt, der durchaus einen Paradigmenwechsel einläuten könnte,…
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EU-Vorschläge für soziale Taxonomie: Öffentliche Konsultation bis 27.08.2021

Art der Meldung + Relevanz: EU-Arbeitsgruppenpapier + Unternehmen können mit Vorschlägen für soziale Investitionskriterien punkten Arbeitsgruppe der Sustainable Finance Platform der EU-Kommission hat am 12.07.2021 ein Papier (PDF, 61 Seiten) mit Vorschlägen für Katalog mit messbaren Kriterien veröffentlicht, wann eine Investition sozial nachhaltig ist untergliedert in horizontale Dimension (Prozesse, um Achtung von Menschenrechten in der Wirtschaft zu verbessern) + vertikale Dimension (Produkte/Dienstleistungen) Beispiele für Kriterien: Beschäftigung horizontal: Ausbildung/Beschäftigung gefährdeter Personen und Gruppen, Einkauf von regionalen Lieferanten zur Schaffung von Arbeitsplätzen (Ziel: menschenwürdige Arbeit gewährleisten) Beschäftigung vertikal: Ausbildungsangebote zur (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt (Ziel: Förderung eines angemessenen Lebensstandards) ökologische EU-Taxonomie liegt bereits vor, mit konkreten Kriterien für 2 von 6 Umweltzielen (siehe Meldung vom 09.11.2020) Bewertung: Aus dem Papier soll ein…
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