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NPM-Nachfolge: Expertenbeirat Klimaschutz in der Mobilität startet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) haben jeweils einen eigenen Beraterstab für die Verkehrswende etabliert. Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft kommen in den neuen Gremien zusammen und beraten dort die Ministerien zur Umsetzung des Klimaschutzes, der gesellschaftlichen Akzeptanz und der Potenziale der Digitalisierung für den Klimaschutz im Verkehrssektor. Der “Expertenbeirat Klimaschutz in der Mobilität” (EKM) gilt als Nachfolger der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), dem Beratungsgremium der letzten Legislaturperiode(n) und ist im BMDV unter Volker Wissing angesiedelt. Parallel dazu richtete das BMKW unter Robert Habeck den Expertenkreis “Transformation der Automobilwirtschaft” (ETA) ein. Dort sollen die Dekarbonisierung und Resilienz der automobilen Wertschöpfungsketten, Software, Digitalisierung und Automatisierung im Fahrzeug sowie Beschäftigung, Weiterbildung…
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Mobilitätsdaten – der aktuelle Stand auf Bundes- und EU-Ebene

Der Bundesrat hat mit der zweiten Novelle der Mobilitätsdatenverordnung das Teilen dynamischer Daten beschlossen Auf dem Mobilitätsdaten-Marktplatz (MDM) sollen neben statischen auch dynamische Daten von Taxen, Mietwagen, Pooling-Fahrzeugen und dem Öffentlichen Personennahverkehr ab dem 01.07.2022 geteilt werden. Die EU-Kommission bereitet neue Richtlinien zum Datenteilen und für den Ticketvertrieb vor  Die EU möchte den Zugang zu Daten einfacher gestalten. Dabei sollen Wirtschafts- und Industriedaten von Unternehmen durch Nutzer/Kunden und Dritte genutzt werden können. Die öffentliche Konsultation für die EU-Initiative zum Zugang zu Fahrzeugdaten, -funktionen und -ressourcen läuft noch bis zum 21.06.2022. Die EU fördert die Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme (IVS) durch einen eigenen Aktionsplan, eine IVS-Direktive und zugehörige Delegierte Verordnungen. Mit dem Mobility Data Space soll ein sicherer Datenraum für eine souveräne…
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Zahl der Ladepunkte wächst – Bundesregierung hält an Elektrifizierungszielen fest

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der Unionsfraktion ihr Ziel im Jahr 2030  mindestens 15 Millionen vollelektrische PKW auf die Straße zu bringen bestätigt Zum 1. April 2022 wurde der Betrieb von 50.203 Normalladepunkten und 8.723 Schnellladepunkten gegenüber der Bundesnetzagentur (BNetzA) angezeigt. Damit ist die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge von 19.143 im Jahr 2018 auf 58.926 im Jahr 2022 gestiegen.
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Antrag der Union: E-Mobilität allein reicht nicht

Die Unionsfraktion im Deutschen Bundestag möchte die Antriebswende im Verkehr technologieoffen gestaltet wissen. Reiner Fokus auf E-Mobilität würde nicht reichen, um – wie im EU-Paket „Fit for 55“ vorgesehen – die Emissionen im Straßenverkehr bis 2030 um 55 Prozent (verglichen mit 2021) zu reduzieren Geprüft werden soll, ob andere Antriebsarten und Treibstoffe Emissionen im motorisierten Individualverkehr ebenfalls kurzfristig senken können. Dazu zählen laut CDU/CSU Plug-in-Hybride, Wasserstoffautos und Autos, die mit regenerativen Kraftstoffen angetrieben werden (Biokraftstoffe und strombasierte, synthetische Flüssigkraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien)
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Ausbaupläne für Erneuerbare Energien: PV- und E-Mobilitätsbranche profitieren

Gesetzesentwurf der Bundesregierung will bis 2035 die komplette Stromversorgung Deutschlands mit Ökostrom abdecken (bislang war laut Koalitionsvertrag bis 2030 ein Anteil von 80 Prozent geplant) Neuregelung soll Deutschland auch unabhängiger von Energieimporten – vor allem aus Russland – machen 100 -110 GW Windkraft an Land werden im Entwurf bis 2030 anberaumt (bisher ist nur knapp der Hälfte errichtet) Auf dem Meer sind 30 GW an Leistung geplant (fast viermal so viel wie derzeit) – so steht es auch im Koa-Vertrag Die Leistung von Solaranlagen soll sich ebenfalls nahezu vervierfachen, auf 200 GW Ausschreibungsvolumen steigt für Freiflächenanlagen auf 9 GW und für Dachanlagen auf 1 GW bis 2027
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Studie: Fördervorrang für Schnellladeinfrastruktur

Finanzierungsmodelle für den Aufbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Pkw Größte Potenziale ergeben sich aus der Förderung von Schnell- und Hochleistungsladen an viel frequentierten Standorten (Supermärkte, Einkaufszentren) Stärkung des Wettbewerbs z.B. indem: Alle Betreiber ihre Ladepunkte zu günstigen Konditionen für Drittanbieter zugänglich machen Anbieter mit geringem Marktanteil einen höheren Fördersatz für den Aufbau von neuen Ladepunkten erhalten Fahrer:innen sollen öffentlich zugängliche Ladepunkte auch ohne vertragliche Bindung mit dem Betreiber leicht und ohne unverhältnismäßige Preisaufschläge nutzen können.
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EU veröffentlicht Leitfaden für Taxis und private Mietfahrzeuge

überholte Vorschriften abschaffen, die den EU-Klimazielen schaden, indem sie Leerfahrten verbieten wie: Die Kommission empfiehlt, dass die EU-Mitgliedsstaaten und lokale Behörden: “Rückkehr zur Garage” zwischen den Fahrten Verbot des öffentlichen Parkens zwischen den Fahrten leere Rückgabe von Fahrzeugen außerhalb der zugelassenen Gebiete (z. B. Flughäfen) Beseitigung von Vorschriften, die die Berufsausübung von Fahrern behindern, wie: “Mindestwartezeit” zwischen Annahme und Antritt einer Fahrt Verbot der Smartphone-Nutzung finanzielle und administrative Unterstützung für emissionsfreie Taxis und private Mietfahrzeuge bereitstellen
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EU-Parlament: Strengere CO2-Vorgaben für Neuwagen?

Im EU-Parlament zeichnet sich eine mögliche Verschärfung der EU-Vorgaben für die CO2-Emissionen von Neuwagen ab Faktisches Verbrenner-Aus für Neuwagen ab 2035 bleibt bestehen – für die Zwischenziele könnten nun strengere Vorgaben kommen als von der EU-Kommission angedacht Bis 2025 soll die CO2-Ersparnis bei 25 Prozent liegen, bis 2027 bei 45 Prozent. Bei leichten Nutzfahrzeugen soll der CO2-Ausstoß auf dem Weg zum 2035-Ziel bis 2027 um 40 Prozent und bis 2030 um 70 Prozent sinken
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Autonomes Fahren: Günstige Mobilität mit Robotaxis ab 2030?

befragte Branchenexperten rechnen 2024/2025 mit ersten Autobahnpiloten Level-4-Fahrfunktionen (Fahrzeug fährt autonom) bereits 2024/2025 in Privat-Pkw verfügbar Diskrepanz zwischen Autoherstellern und Technologiefirmen: Erstere tendieren zur Freischaltung durch Einmalzahlung, letztere zu Abo-Modellen 2026 werden verfügbare Robotaxi-Angebote ausgerollt Kosten werden zwischen 2025 und 2030 fallen = Günstigere Hardware, Verbesserungen beim Flottenmanagement, Skaleneffekte dadurch Fahrten mit Robotaxi pro Kilometer 40 Prozent günstiger als mit Privat-PKW (60 Cent aktuell in Deutschland) regulatorische Hürden bzw. das Fehlen klarer Vorgaben gilt als größte Herausforderung
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Moia-Studie Hamburg: Ridepooling entlastet Verkehr

Seit Juni 2019 wird MOIA (Mobilitätsunternehmen der Volkswagengruppe) durch das KIT-Karlsruhe und die TU-München wissenschaftlich begleitet; das Projekt aus Hamburg startete mit seinem seinem Angebot im April 2019 Fazit der Studie: Ridepooling, also die Bündelung von Fahrten, wie es von MOIA angeboten wird, ist eine gute Ergänzung des ÖPNV und kann als Alternative zum privaten PKW gesehen werden erste evidenzbasierte Langzeitstudie zu den direkten Auswirkungen auf den Verkehr durch Ridepooling Fünf Simulationsstufen enthält die Untersuchung: A (Status quo) bis E (Mobilitätswende schreitet weiter voran und Hamburg hat auf ca. 700km2 Fläche etwa 5.000 RP-Fahrzeuge im Einsatz) Projekt lief/läuft unter der sogenannten Experimentierklausel des PBefG (Personenbeförderungsgesetzes) – letzte Novelle ist Anfang 2021 in Kraft getreten (wir haben berichtet) Das MOIA-Angebot in…
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Ausbau der Schnellladeinfrastruktur geht voran

Zweite Teilausschreibung des Deutschlandnetzes wurde heute (20.12.2021) gestartet. Die erste Ausschreibung für bundesweit 900 Schnellladestandorte war am 01. Oktober begonnen worden und fokussierte sich auf Suchräume an Verkehrsknoten Die nun gestartete Ausschreibung soll 200 Schnellladestandorte an unbewirtschafteten Rastanlagen aufrüsten. Es werden insg. sechs Lose mit je 32 bis 34 Standorten gebildet. Pro Los sollen 140 bis 166 Schnellladepunkte (>200 kW) errichtet werden.
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Förderprogramm betriebliche Wasserstofftankstellen

In Q1 2022 soll der Förderaufruf der Bundesregierung für betriebliche Wasserstofftankstellen veröffentlicht werden, Genehmigung der EU-Kommission liegt vor Als Fortsetzung der “Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben” (batterie-, brennstoffzellen- und (Oberleitungs-)hybridelektrische Fahrzeuge, entsprechende Tank- und Ladeinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien) Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr, dort sind seit Programmbeginn 08/2021 bereits 2.000 Förderanträge für Lkw mit alternativem Antrieb eingegangen Bis zum Jahr 2024 fördert das BMVI mit insgesamt 1,6 Mrd. Euro die Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge + 5 Mrd. Euro für den Aufbau der Tank- und Ladeinfrastruktur (Pkw und Lkw)
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Neue Mobilität: nachhaltig und bezahlbar – aber wie? Ein Blick ins Koalitionspapier

Die Koalitionspartner SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP wollen Deutschlands Automobilindustrie transformieren und die Mobilität nachhaltig und bezahlbar gestalten. Ziel: mind. 15 Millionen vollelektrische Pkw bis 2030 Mobilität soll zentraler Baustein werden – aktuell sind es etwa 517.000. Die Digitalisierung (Echtzeitdaten, Buchung und Bezahlung) von Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbietern spielen eine große Rolle – Fördermaßnahmen sollen kommen. Vor allem Startups, die alternative oder zusätzliche Angebote zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs schaffen, sollen mehr Unterstützung bekommen – Anbieter der Mikromobilitätsbranche (z.B. E-Scooter und Leihfahrräder) dürfen sich freuen.
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Koalitionsvertrag: Echtzeitdaten von Mobilitätsanbietern

Laut Koalitionsvertrag sollen Verkehrsunternehmen und Mobilitätsanbieter für eine intermodale Mobilität dazu verpflichtet werden, ihre Echtzeitdaten unter fairen Bedingungen bereitzustellen Datenraum Mobilität soll weiterentwickelt + digitale Buchung und Bezahlung anbieterübergreifend möglich sein Digitale Mobilitätsdienste, innovative Mobilitätslösungen und Carsharing will die neue Ampel-Bundesregierung fördern
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