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Arzneimittelversandhandel, Patientendividuelle Arzneimittelverblisterung, Arzneimittelgesetz, Apothekenbetriebsordnung, digiale Gesundheitsversorgung (DVG, PDSG, DVPMG – Digitale Versorgung und Pflege – Modernisierungs-Gesetz), eHealth-Themen, eRezept, ePA, Medizinal Cannabis

Das eRezept als Pflichtanwendung für die TI

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Digitale Treiber im Gesundheitswesen müssen weiterhin die Vorteile digitaler Prozesse politisch platzieren Ende 2021 wurde der geplante Roll-out für das elektronische Rezept (eRezept) ab dem 01.01.2022 abrupt gestoppt Seit Mitte 2021 haben deutsche Arzneimittelversandhandelsunternehmen versucht, über ihre zuständigen Körperschaften (Apothekerkammern) entsprechend ihrer Versorgungsbereiche ausreichend viele sog. SMC-B zu bekommen; SMC-B ist ein wichtiger Baustein für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) und steht für “Secure Module Card – Betriebsstätte” Bei einer Gesellschafterversammlung der gematik Anfang November wurde beschlossen, dass bis zu acht solcher Karten möglich wären; allerdings stockt seit dem der Ausgabeprozess über die Kammern Hier will die Politik – das BMG ist Mehrheitsgesellschafter der gematik und kann die Selbstverwaltungsteilnehmer überstimmen –…
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Digitalisierung im Gesundheitswesen stößt bei Ärzt:innen auf Skepsis

Art der Meldung + Relevanz: Digitalisierungsreport 2021 + Forderung nach einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie Fazit des Digitalisierungsreports 2021 der DAK-Gesundheit und der Ärzte Zeitung: Ärzt:innen stehen der Digitalisierung im Gesundheitswesen skeptisch gegenüber Nur ca. ein Drittel fühlt sich auf die Nutzung digitaler Gesundheitslösungen (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, eRezept und elektronische Patientenakte) ausreichend vorbereitet Häufigste genutzte digitale Anwendung ist die elektronische Terminvergabe: 14 Prozent nutzen sie regelmäßig Als großes Hindernis sehen viele Ärzte die Telematikinfrastruktur: 93,5 Prozent geben an, negative Erfahrungen damit gemacht zu haben Kapazitätsmangel: Ärzt:innen wegen Pandemie bereits am Anschlag Gut die Hälfte der Befragten, die bereits Erfahrungen mit digitalen Gesundheitslösungen gesammelt haben, sehen auch deren Vorteile Bewertung: Der Digitalisierungsreport 2021 zeigt deutlich, dass viele Ärzt:innen sich von den digitalen Gesundheitslösungen…
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Statistiken zu Digitalen Gesundheitsanwendungen

Art der Meldung + Relevanz: Bericht + Analyse der im DiGA-Verzeichnis gelisteten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) HealthOn, eine Informationsplattform für digitale Gesundheitsangebote, hat aktuell gelistete DiGA (Digitale Gesundheitsanwendungen) auf Nachfrage, Preis und Studienlage hin analysiert Aktuelle Statistiken: Häufigste Mindestnutzungsdauer: 3 Monaten Größte Themengruppe ist Angst/Depression/Schlaf – 36 Prozent der DiGA befassen sich hiermit, gefolgt von 14 Prozent für Physiotherapie/Reha Große Unterschiede in Nutzernachfrage: beliebteste 2 DiGA machen 72,8 Prozent der Smartphone-Downloads aus Starke Preisunterschiede: teuerste DiGA liegt bei 743,75 €, preiswerteste DiGA bei 119,00 € – Durchschnittspreis ist 428,08 € Nutzungsnachweis niedrig: aktuell nur 14 Studien – doch positive Ergebnisse: 97 Prozent der Studien belegen einen medizinischen Nutzen Bewertung: Digitale Gesundheitsanwendungen werden zunehmend Teil des Versorgungsalltags. Es sind bereits 28 DiGA…
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Digital-Health-Investitionen: Ein Fazit aus 2021

Art der Meldung + Relevanz: Jahresendberichte zu Investitionen in Digital Health/Health Innovations + wachsender Markt bietet viele Möglichkeiten für E-Health-Unternehmen Jahresendberichte von Rock Health und StartUp Health, Investitionsunternehmen im Bereich Digital Health, haben die Entwicklungen in diesem Sektor für das Jahr 2021 analysiert Globales Funding für Health Innovation hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt – liegt nun bei $44 Milliarden Top Player: Devoted Health, Noom, Ro, Commure und Mindbody – Kapitalerhöhung je zwischen $0,5-1,2 Milliarden Viele Veränderungen im Markt: mehr als 20 Unternehmen gingen an die Börse und Übernahmen stiegen um 50 Prozent Trends im Sektor: Investitionen in digitale Behandlungsmethoden für muskuloskelettale Erkrankungen (MSKE) sind besonders gestiegen; außerdem Angebote für mentale Gesundheit und Prävention Besonders die Pandemie wird…
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BMG erhält ersten DiGA-Bericht

Art der Meldung + Relevanz: DiGA-Bericht + Nutzeranalyse von Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA); Ausbaupotential einiger Zielgruppen Bundesgesundheitsministerium (BMG) erhielt den ersten DiGA-Bericht des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV) inkl. Kundenanalyse bezüglich: Altersstruktur der Nutzer:innen Geschlechterspezifisches Anwendungsverhalten Regionale Unterschiede Fazit: Frauen nutzen DiGA am meisten Inanspruchnahme in Berlin besonders hoch, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Hamburg Bewertung: Der DiGA-Bericht zeigt deutlich, dass Gesundheits-Apps im Versorgungsalltag angekommen sind. Über 39.000 Apps wurden seit Oktober 2020 verwendet und diese Zahl wird weiter steigen (siehe unsere Meldung vom 20.12.2021). Der Bericht verschafft eine Übersicht über die wichtigsten Nutzerdaten und Inanspruchnahme des digitalen Angebots. Die drei beliebtesten Apps (Kalmeda, Vivira und Zanadio) zeigen die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten und den Mehrwert der Apps als konstante Begleiter der Patient:innen…
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E-Rezept verharrt weiter in der Testung

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + digital ausgerichtete Unternehmen der Gesundheitsbranche müssen Politik und Selbstverwaltung weiter antreiben Bundesgesundheitsministerium (BMG) schreibt die Gesellschafter der gematik (Nationale Agentur für digitale Medizin) an und verlängert die Testphase für das elektronische Rezept (eRezept) – Das Schreiben liegt elfnullelf vor und ist als sicherer Download hinterlegt (s.u.); gematik selbst greift das auf und titelt: “E-Rezept: Verlängerung der Testphase” Das eRezept sollte zum 01.01.2022 flächendeckend in Deutschland starten und verbindlich eingesetzt werden; viele Leistungserbringer arbeiten seit Jahren darauf hin Anfang Dezember wurde die Testphase von der Pilotregion Berlin/Brandenburg auf ganz Deutschland ausgedehnt zu einer “erweiterten Testphase” bis 31.12.2021; die Ergebnisse liegen noch nicht vor BMG erkennt Bemühungen der gematik an, dass Ausweitung forciert wurde;…
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Höchstpreisregelung für digitale Gesundheitsanwendungen beschlossen

Art der Meldung + Relevanz: Ergebnisbericht + Preise für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden gedeckelt Schiedsgericht zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und DiGA-Herstellerverbänden hat einen Kompromiss zur Höchstpreisregelung für DiGA festgelegt Es wird keinen einheitlichen Höchstpreis geben – DiGA werden Indikationsgruppen zugeordnet, die eigene Preisstrukturen haben und alle sechs Monate neu berechnet werden APPs, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten oder Seltene Erkrankungen adressieren, unterliegen eigenen Regeln der Preisfestsetzung Eine gemeinsame Schiedsstelle mit Vertretern der GKV und der Herstellerverbände soll die neue Regelung umsetzen Frühestmöglicher erster Geltungsstichtag ist der 01.08.2022, doch dies zu erreichen, ist unwahrscheinlich Bewertung: Monatelange Verhandlungen gehen zu Ende: Der festgelegte Kompromiss der Schiedsstelle wurde jetzt den DiGA-Herstellerverbänden vorgestellt. Darin ist eine dynamische Preisstruktur vorgegeben, die den DiGA-Herstellern wichtig war.…
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Pflegereport 2021

Art der Meldung + Relevanz: Studie/Bericht + weitere Pflegereformen notwendig; Pflegebranche braucht politische Zugänge Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung hat den Pflegereport 2021 herausgegeben Größte Herausforderung: personelle Notlage in der vollstationären Pflege Nötige Maßnahmen: bessere Löhne, verbesserte Personalausstattung und Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile in der Heimpflege Kritik: aktuelle Maßnahmen vom Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) und dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) werden nicht ausreichen Bewertung: Der BARMER-Pflegereport 2021 unterstreicht die personelle Notlage in der Pflege. In der vergangenen Wahlperiode wurden im Wesentlichen zwei Gesetze verabschiedet, um dies zu verändern: Das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) und das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG). Doch der Report bezweifelt, ob diese Gesetze die nötige Wirkungen erzielen werden. Besonders bemängelt wird, dass bei der Lohnreform im GVWG kein Referenztarifvertrag angegeben wurde…
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EU und DE stoßen Gesundheitsdatennutzungsgesetze an

Art der Meldung + Relevanz: Gesetzentwurf + Privatforschung erhält möglicherweise Zugriff auf Gesundheitsdaten Auf EU-Ebene und auf deutscher Ebene wurden kürzlich Gesetze für die geregelte Nutzung von Gesundheitsdaten angestoßen. Deutschland: Ampel-Koalitionsvertrag formuliert das explizite Vorhaben, ein Gesundheitsdatennutzungsgesetz zu schaffen: Anpassungen im Datenschutzverständnis ein autonomes Recht auf die optimale Verarbeitung eigener Daten Regelungen für die KI-gestützte Nutzung der Daten, evtl. auch für die forschende Industrie Europa: Rat der EU und das Europäische Parlament einigten sich auf eine Fassung des Daten-Governance-Gesetzes: Es soll die Nutzung medizinischer Daten in öffentlicher Hand unter anderem zu Forschungszwecken regeln. Bewertung: Das deutsche und das europäische Gesundheitsdatennutzungsgesetz können starke Implikationen für die Gesundheitsindustrie haben. Denn an der Öffnung der Datennutzung für die Industrie entscheiden sich enorme Innovationspotenziale,…
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Koalitionsvertrag: Worauf sich die Nahrungsmittelbranche einstellen darf

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Ampel will Kennzeichnungspflichten bei Nahrungsmitteln verschärfen Die Ampel-Parteien haben sich im Koalitionsvertrag auf merkliche Verschärfungen für Nährwertkennzeichnungen geeinigt. Insgesamt wird der Bereich Lebensmittel und Ernährung mehr angegangen. So soll Lebensmittelverschwendung bekämpft und Werbung für Kinder eingeschränkt werden. Fleischalternativen sollen vermehrt zugelassen werden. Bewertung: Die Ampel-Parteien (SPD, Grüne, FDP) haben sich im Koalitionsvertrag auf eine Vielzahl an Maßnahmen geeinigt, die für Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, Restaurants (inkl. Systemgastronomie) sowie für Nahrungsmittelproduzenten (Industrie + Landwirte) von großer Bedeutung sein werden. Unter anderem sollen ökologische und regionale Erzeugnisse gefördert werden. Neben einer nachhaltigeren Nahrungsmittelproduktion, steht auch die Verhinderung von Abfällen im Programm. So sollen Lebensmittelspenden vereinfacht werden (hier geht es insb. um steuerrechtliche Fragen). Letztlich –…
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Das E-Rezept geht in die nächste Runde

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative + Bundesweite Testphase des E-Rezepts läuft an Nach der Testphase in der Fokusregion Berlin-Brandenburg wird die Testphase jetzt geographisch erweitert, ab dem 01.12. geht das E-Rezept in eine bundesweite Testphase Die Teilnahme steht allen PVS-, AVS- und KIS-Anbietern (Praxis-, Apothekenverwaltungs-Software, Krankenhausinformationssysteme) sowie allen Abrechnungszentren offen, die die E-Rezept-Funktionalitäten umgesetzt haben Ab dem 01.01.2022 wird es bundesweit verpflichtend sein, E-Rezepte zu erstellen bzw. einzulösen, sofern die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden sind Bewertung: Der Start des E-Rezepts ist nach wie vor für Anfang 2022 vorgesehen. Das wurde auch im Ampel-Koalitionsvertrag erneut bekräftigt. Somit ist es wichtig, dass die technische Umsetzung dafür weitergehend erprobt wird. Darum wiederum ist der Schritt, das Testgebiet von Berlin-Brandenburg auf das…
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Koalitionsvertrag zu Gesundheit: Fokus auf Prävention und Pflege

Art der Meldung + Relevanz: Politische Initiative/Koalitionsvertrag + beschlossene Maßnahmen für den Gesundheits- und Pflegesektor Ausarbeitung mehrerer Themen – Schwerpunkte: Prävention im Gesundheitswesen und verbesserte Bedingungen in der Pflege Nationalen Präventionsplan schaffen – Prävention als Teil der Alterssicherungspolitik („Prävention vor Reha vor Rente“), präventive Gesundheitsförderung in den Jobcentern, Weiterentwicklung und Stärkung des Präventionsgesetzes Pflegeberuf: Eine Milliarde Euro für Corona-Bonus und steuerliche Berücksichtigung des Pflegebonus i.H. von 3.000 Euro, dynamisiertes Pflegegeld, Verbesserung von Löhnen und Arbeitsbedingungen (Gehaltslücke zwischen Kranken- und Altenpflege schließen) Verbindliche Personalbemessung, zukünftig mit bedarfsgerechtem Qualifikationsmix Änderung vom Entwurf: Absenkung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel und Anhebung des Herstellerrabatts nicht mehr enthalten Sicherstellung der Arzneimittelversorgung: Durch integrierte Apotheken an Notfallzentren und flexibleren Vorgaben in der Apothekenbetriebsordnung Herstellung von Arzneimitteln, Wirk-…
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Gesundheit als Schulfach: 84 Prozent dafür

Art der Meldung + Relevanz: Studie + Gesundheit wird für junge Menschen wichtiger; Chancen für innovative Anbieter im Gesundheitswesen und wichtiges Signal an die Politik Studie „Zukunft Gesundheit 2021“ der vivida bkk und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ (Präventionsstiftung der vividabkk) vorgelegt; befragt wurden 1.058 Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren Feststellung BKK: Altersgerechte Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit fehlt bei Jugendlichen; insgesamt wissen Schüler und Heranwachsende zu wenig über Gesundheitsthemen Drei Viertel der Befragten beschäftigen sich erst bei Beschwerden mit dem Thema und “fragen” dann meist Google – dort wird es dann rasch unkonkret Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig Gesundheitskompetenz für die gesamte Gesellschaft ist Präventionsstiftung setzt sich seit Jahren für Schulfach Gesundheitsprävention ein und hat hierzu ein Positionspapier…
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Studie: Dynamik bei Gesundheitsdigitalisierung

Art der Meldung + Relevanz: Studie + eHealth schreitet in Deutschland weiter voran; Schwachstellen werden benannt Die Unternehmensberatung McKinsey & Company hat eine Studie zum Fortschritt der Digitalisierung im Gesundheitswesen anhand von 30 Indikatoren veröffentlicht, mit folgenden Schlussfolgerungen: Verbesserte Rahmenbedingungen für eHealth durch entsprechende Gesetze (DVG, PDSG und DVPMG) 2019-2021 Fundament von eHealth durch die Einführung von ePA und eRezept gestärkt Besonderer Fortschritt in der Nutzung verschiedener digitaler Gesundheitsanwendungen: Telesprechstunden, Gesundheits-Apps Verbesserungsbedürftige Bereiche: Sektorübergreifende Verknüpfung von medizinischen Interventionen mit digitalen Lösungen Datenaustausch zwischen Krankenhäusern und Ärzten Fernbetreuung von Patienten Integrierte Versorgung von chronisch-kranken Patienten Aufklärung der Bürger*innen zu den digitalen Angeboten, deren Nutzung und Nutzen Ausbau der digitalen Infrastruktur Bewertung: Als großer Fortschritt von eHealth in Deutschland wurde die Zulassung…
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